Schlafkomfort erhöhen – so bettet man sich bequem

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Frau die sich eine Matratze anschaut

Die Schlafqualität hat einen großen Einfluss auf die Gesundheit. Während der nächtlichen Ruhezeit regeneriert sich der Mensch, während im Organismus verschiedenste Prozesse ablaufen. Im Schlaf werden die Abwehrkräfte gestärkt, das Zellwachstum angekurbelt sowie tagsüber gelerntes Wissen im Gedächtnis abgespeichert. Schlafproblemen können sich deshalb ungünstig auf den allgemeinen Gesundheitszustand auswirken.

Wirbelsäulenprobleme durch zu weiche Matratzen

Für Schlafstörungen gibt es unterschiedliche Ursachen. Häufig sind Stress, Überforderung sowie hoher Alkohol- und Nikotinkonsum für Schlafprobleme verantwortlich.

Darüber hinaus können auch ungeeignete Betten und Matratzen das Ein- und Durchschlafen erschweren. Häufig dient das Wohnzimmersofa als Schlafstätte für Gäste. Dagegen ist nichts einzuwenden, wenn es sich lediglich um eine oder mehrere Nächte handelt.

Wer dauerhaft auf der Couch nächtigt, kann jedoch Rückenbeschwerden bekommen. Zu Problemen mit der Wirbelsäule kommt es oft, wenn die Matratze zu weich oder zu hart ist.

Damit man gut schläft, sollte die Matratze mindestens 20 Zentimeter länger sein als die Körpergröße des Benutzers. Bei den meisten Matratzen beträgt die Standardlänge zwischen 200 und 220 Zentimetern.

Verschieden Matratzentypen für unterschiedliche Anforderungen

Neben der Größe entscheiden weitere Kriterien darüber, ob eine Matratze bequem ist oder nicht. Federkern-Matratzen zeichnen sich aufgrund ihrer miteinander verbundenen Stahlfedern durch einen stützenden Effekt aus. Dadurch bleibt die Wirbelsäule im Liegen gerade und Rückenschmerzen treten seltener auf.

Bei einer Taschenfederkernmatratze wird die maximale Elastizität an jedem Auflagepunkt erreicht, indem die Federn in einzelne Textilhüllen eingenäht werden. Latexmatratzen gelten als sehr nachgiebig, sodass eine gleichmäßige Gewichtsverteilung ermöglicht wird.

Dieser Matratzentyp eignet sich vor allem für kräftige, große Menschen. Da Latex antibakterielle Eigenschaften besitzt, werden Latexmatratzen häufig von Allergikern bevorzugt. Für Druckentlastung sorgen Kaltschaummatratzen, die sich ausgezeichnet an die Körperkonturen anpassen.

Komfortschaummatratzen sind atmungsaktiv und ermöglichen eine optimale Feuchtigkeitsregulierung. Zu den wesentlichen Merkmalen von Matratzen gehört die Elastizität, wobei nach Flächenelastizität und Punktelastizität unterschieden wird. Im Unterschied zur Punktelastizität gibt die Matratze bei Flächenelastizität flächig nach, wenn diese belastet wird.

Video: Matratzen: Darauf kommt es an – Welt der Wunder

Der richtige Umgang mit Matratzen

Im Umgang mit Matratzen müssen einige wichtige Punkte beachtet werden. Es empfiehlt sich, sehr alte und unkomfortable Matratzen rechtzeitig auszutauschen, da diese ihren Zweck nicht erfüllen und der Wirbelsäule aufgrund mangelnder Liegequalität langfristig schaden.

Darüber hinaus ist es wichtig, dass die Luftzirkulation der Matratze nicht blockiert wird. Bei ungenügend gelüfteten Matratzen besteht das Risiko, dass sich Schimmel bildet.

Durchgelegene oder alte Matratzen sollten deshalb erneuert werden. Um eine möglichst lange Haltbarkeit zu gewährleisten, sollten Matratzen regelmäßig gewendet werden.

Eine Matratze sollte deshalb mit stabilen Griffen ausgerüstet sein. Durch regelmäßiges Wenden kann sichergestellt werden, das Matratzen an der Unter- und Oberseite gleichmäßig auslüften.

Es empfiehlt sich deshalb, die Matratze nicht unmittelbar nach dem Aufstehen mit einer Tagesdecke abzudecken, sondern zunächst die Betten ungemacht zu lassen, damit genügend Luft an die Matratzen gelangt.

Außerdem sollte im Schlafzimmer mindestens zweimal täglich das Fenster für zehn bis fünfzehn Minuten zum Lüften geöffnet werden. Um die Luftzirkulation zu verbessern, sollten die Matratzen öfter mal senkrecht aufgestellt werden.

Matratzenbezüge müssen regelmäßig gewaschen werden. Allergiker sollten abnehm­bare und wasch­bare Bezüge verwenden.

Da beim Schlafen Feuchtigkeit an die Matratze abgegeben wird, ist es wichtig, diese Feuchtigkeit wieder aus der Matratze herauszubekommen.

Handwerker Tipp

Fazit: Eine qualitativ hochwertige Matratze ist ein Muss!

Wer bei der Matratze spart wird es irgendwann bereuen. Gesundheitliche Probleme sind oft die Konsequenz. Aber auch bei dem Umgang mit der Matratze kann einiges falsch gemacht werden, daher sollte man sich auch hier an die Tipps, wie das regelmäßige wenden der Matratze, unseres Ratgebers halten um lange was von der Matratze zu haben.

Titelbild: © iStock – vadimguzhva

 

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Klaus Peters

Klaus Peters, 1970 in Dresden geboren, hat vor 10 Jahren seinen Handwerksmeister an der Meisterschule Hannover gemacht. Seit 2001 arbeitet und lebt der Frauenschwarm als selbständiger Handwerker (Gas & Wasser) in Berlin. Seit sein Sohn ihm vor zwei Jahren das Internet näher gebracht hat, ist der Naturliebhaber und Angler mittlerweile ein passionierter Blogger und Online-Redakteur in seiner Branche. Texte zu den Themen Garten, Möbel, Ein- und Umzug sowie Dekoration und Bau sind sein täglich Brot.

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