Ideen für eine kreative Gartengestaltung

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Garten mit Steintreppe und bunten Blumen

Gartenbesitzer wissen das: Gartenarbeit ist mehr als Arbeit. Im Umgang mit Pflanzen wird Energie und Kreativität geschöpft. Kreativität wird auch für den Gartenbau gebraucht.

Nass und heiß in Kombination

Gartenteiche gibt es viele. Und mindestens genauso viele Gestaltungsmöglichkeiten. Das Problem ist, dass die Teichumgebung teilweise höher als der Teich sein sollte. Sonst entsteht der Eindruck, dass der Teich „ausläuft“. Abhilfe könnte hier ein Gartenteich in Kombination mit einer Trockenmauer schaffen..
Dafür legt man am Teich einen schmalen Weg an. Dahinter wird aus Backsteinen eine kleine Mauer errichtet. Dabei können auch sanfte Hänge oder Vorsprünge gestaltet werden. Diese werden mit Erde gefüllt und mit Steingartenpflanzen bepflanzt.
Perfekt ist es, wenn man den Bereich zwischen Trockenmauer und Teich entweder mit Natursteinen pflastert oder einen Kiesweg anlegt. Verbreitert man diesen an einer Stelle zu einem kleinen Platz, ist dort die perfekte Stelle für einen Blumenkübel.

Ein Halbschattenbeet asiatisch gestalten

Bei einem japanischen Garten tauchen Assoziationen auf, die wenig kreativ erscheinen. Das muss aber nicht sein. Aus folgenden Elementen kann, besonders an halbschattigen Orten im Garten, ein geheimnisvoller Ort entstehen. Gut geeignet wäre ein Ort mit Morgen- oder Vormittagssonne, weniger gut unter Bäumen mit Laubfall. Für die Gestaltung kann Folgendes genutzt werden:

– niedrige Nadelgehölze mit unterschiedlichen Wuchsformen
– trockene größere Äste ohne Rinde
– ein oder zwei Findlinge
– grober Holzhäcksel
– weiße, mittelgroße Kieselsteine
– Heidepflanzen, Bodendecker, etc.
– (Gehweg-)Platten
– Pflanzkübel

Die Nadelgehölze bilden die Grundlage für die Gestaltung. Egal, ob der ganze Garten oder nur ein Teilbereich in diesem Stil gestaltet werden soll, bei der Planung bilden die Nadelgehölze den zentralen Ausgangspunkt. Danach wird in Bereiche unterteilt, in denen weiße Kieselsteine den Boden bedecken sollen, sowie in Bereiche, die mit Häckselgut bedeckt werden. Anschließend sorgt man mit der Verlegung von Platten für den sicheren Stand der Pflanzkübel.
Bevor es ans Bepflanzen geht, werden dekorativ Findlinge und Äste platziert. Beim Pflanzen genügend Boden und Kiesel sichtbar lassen. Pflanzenkübel runden das Gesamtbild ab.

Der Mini-Versunkene-Garten

Diese Idee entstand nach dem Vorbild von Garten-Labyrinthen in alten Gärten. Besonders kleine Gärten profitieren von der Anlage, denn sie wirken optisch geräumiger, wenn verschiedene Ebenen im Garten vorhanden sind.
Genau da setzt das „versunkene“ Gartenbeet an. Entweder ist schon ein Gartenbereich etwas erhöht. Ansonsten schüttet man einen sanften Hang auf. Der Hang kann sich an eine Mauer oder eine Terrasse anlehnen.
In diesen Hang gräbt man nun einen etwas kurvigen Weg. Inmitten des Hangs verbreitert sich der Weg zu einem kleinen Platz. Auf diesen Platz wird dann ein Pflanzenkübel gestellt.
Doch zunächst wird der Weg befestigt. Die Hangseiten werden mit Rollbordern aus Holz ausgestattet. Wer mag, legt auf die Oberkanten Natursteine.
Es empfiehlt sich, den Weg mit Steinen zu besteigen. Dazu Natursteine möglichst passend verlegen. In den Lücken finden zum Beispiel Steinbreche Platz. Der Hang dagegen sollte mit hochwachsenden Stauden, wie zum Beispiel Pfingstrosen, bepflanzt werden. So sieht man den Kübel nur teilweise und bekommt Lust, den Pfad zum Pflanzenkübel zu bestreiten.

Von der Gartenlust und der Gartenarbeit

Zugegeben, mehr Kreativität im Garten verlangt auch etwas mehr Arbeit. Aber das Ergebnis lohnt sich. Wenn man auf einmal „versunken“ mitten im Blumenbeet steht, ist das eine ungewohnte Perspektive.
Die Kombination aus Steingarten und Teich lockt mehr Tiere an als ein Teich alleine. Den Garten- und Naturliebhaber wird es freuen.
Nadelgehölze sind alles andere als fade. Kontrastreich und lebendig kombiniert bringen sie Spannung ins Beet.
Leicht lässt sich mit Fantasie und Spatenstich Kreativität in den Garten zaubern.

Bildnachweis Header: freepik.com | aopsan

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Klaus Peters

Klaus Peters, 1970 in Dresden geboren, hat vor 10 Jahren seinen Handwerksmeister an der Meisterschule Hannover gemacht. Seit 2001 arbeitet und lebt der Frauenschwarm als selbständiger Handwerker (Gas & Wasser) in Berlin. Seit sein Sohn ihm vor zwei Jahren das Internet näher gebracht hat, ist der Naturliebhaber und Angler mittlerweile ein passionierter Blogger und Online-Redakteur in seiner Branche. Texte zu den Themen Garten, Möbel, Ein- und Umzug sowie Dekoration und Bau sind sein täglich Brot.

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