Tipps für Mieter: Vorsorgen, um Stress zu vermeiden

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Ein Ehepaar sitzen vor Umzugskartons in ihrer neuen Wohnung

Die richtige Planung eines Umzuges erspart Ärger und unnötigen Stress. Durch eine gute Vorbereitung läuft alles reibungslos ab und der Neuanfang kann in vollen Zügen genossen werden.

Zeit für Minimalismus

Ein Umzug ist auch immer eine sehr gute Gelegenheit um Auszumisten. Während des Packens wird sowieso jedes Teil in die Hände genommen. Nur Dinge, die wirklich gebraucht werden, sollten auch mit in die neue Wohnung genommen werden. Minimalismus liegt nicht nur im Trend, sondern kann auch den Umzug erheblich erleichtern. Schon die Zeit vor dem Umzug sollte genutzt werden, um sich von unnötigen Gegenständen zu trennen. Durch Onlineverkäufe kann zusätzlich ein wenig Geld verdient werden.

Diese Dinge werden für den Umzug benötigt

Umzugskartons werden nur für Umzüge benötigt. Daher gibt es auf Tauschbörsen oder sogar im Bekanntenkreis immer jemanden, der seine Kartons abgegeben möchte. Und nach dem Umzug sollten diese auch wieder weitergegeben werden, um Platz zu schaffen und die eigene Ökobilanz zu verbessern. Im Vorfeld des Umzuges sind folgende Dinge zu organisieren:

  • Auto mit Anhänger oder Transporter
  • Lastenrad für den Transport der Kartons zum Auto
  • Genügend Helfer, wenn möglich mit etwas handwerklichem Geschick
  • Werkzeuge wie Hammer, Schraubendreher, Akkuschrauber, Nusskasten etc.

Große Kartons sind vielen Taschen und Beuteln vorzuziehen. Dadurch wird die Anzahl der Wege erheblich reduziert und das Verstauen im Umzugswagen deutlich erleichtert. Umzugskartons mit nur schweren Gegenständen lassen sich nicht mehr transportieren. Daher sollten schwere und leichte Dinge miteinander gemischt werden. Unten können zum Beispiel die Bücher und darüber kleine, leichte Deko-Artikel gestapelt werden.

Das richtige Zeitmanagement

Übrigens kann ein Umzug schneller als gedacht anstehen, da der Vermieter den Mietvertrag bei Eigenbedarf kündigen kann. Umso wichtiger ist das richtige Zeitmanagement, um Stress zu vermeiden. Dinge, die nicht täglich gebracht werden, können schon lange im Vorfeld verpackt werden. Das Zusammenräumen und in die Kartons einsortieren nimmt deutlich mehr Zeit in Anspruch, als vermutet. Meistens muss die alte Wohnung besenrein, geputzt und gestrichen übergeben werden. All dies ist nicht in ein paar Stunden erledigt und kann schon in den Wochen vor dem Umzug erledigt werden.

Gute Stimmung macht den Umzug leichter

Es sollte also immer genügend Zeit für den Umzug eingeplant werden. Zeitdruck macht einen Umzug sehr stressig. Damit die Helfer bei Stimmung gehalten werden, können eine Brotzeit oder kleine Snacks zwischendurch sehr viel bewirken. Gut gelaunt und gestärkt lassen sich die schweren Umzugskarton leichter befördern. Zwischendurch müssen immer wieder kleine Pausen eingelegt werden, schließlich ist ein Umzug mit großen Anstrengungen verbunden.

Diese Dinge sind noch zu beachten

Des Weiteren muss daran gedacht werden, alle wichtigen Behörden über die neue Anschrift zu informieren. Bei der Post kann ein Nachsendeauftrag eingerichtet werden. Viele Dinge und Gegenstände werden während des Umzugs noch benötigt. Hierfür sind bereits im Vorfeld leere Kartons zurechtzustellen. Ist alles im Umzugswagen verstaut, können die restlichen herumliegenden Sachen in diesen Kartons verstaut werden.

Schon beim Packen ist sorgfältig vorzugehen. Dinge des täglichen Lebens, die in der neuen Wohnung direkt wieder gebraucht werden, müssen schnell wiedergefunden werden. Dadurch lässt sich Stress vermeiden und die Nerven werden geschont.

Fazit: Vorsorgen um Stress zu vermeiden

Durch die richtige Planung lässt sich bei einem Umzug unnötiger Stress vermeiden. Neben einem guten Zeitmanagement, werden tatkräftige Helfer, ein paar Werkzeuge, das passenden Transportfahrzeug und natürlich ausreichend Umzugskartons benötigt. Damit die Helfer bei Laune gehalten werden, sollten ihnen eine kräftige Brotzeit sowie zwischendurch kleine Snacks gereicht werden. Ist der Umzug stressfrei und reibungslos über die Bühne gegangen, ist dies gleichzeitig ein gutes Omen für den Start in der neuen Wohnung.

 

Bildnachweis Titelbild: iStock – Anchiy

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Klaus Peters

Klaus Peters, 1970 in Dresden geboren, hat vor 10 Jahren seinen Handwerksmeister an der Meisterschule Hannover gemacht. Seit 2001 arbeitet und lebt der Frauenschwarm als selbständiger Handwerker (Gas & Wasser) in Berlin. Seit sein Sohn ihm vor zwei Jahren das Internet näher gebracht hat, ist der Naturliebhaber und Angler mittlerweile ein passionierter Blogger und Online-Redakteur in seiner Branche. Texte zu den Themen Garten, Möbel, Ein- und Umzug sowie Dekoration und Bau sind sein täglich Brot.

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