Was passt zu Kupfer-Einrichtungsgegenständen?

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Kupfer ist ein wunderschönes Material und unglaublich abwechslungsreich. Von zarten Rosstönen über Gelborange bis hin zu feurigem Rot und gedecktem Rotbraun kann das Metall alle Farben annehmen. Einrichtungsgegenstände aus Kupfer wie beispielsweise Stifthalter, Töpfe, Lampen und sogar Hocker glänzen in hellen Tönen und sind ein absoluter Blickfang.

Kupfer eher sparsam einsetzen

Und weil sie ein Blickfang sind, sollten Einrichtungsgegenstände aus Kupfer eher sparsam eingesetzt werden. Es spricht zwar nichts dagegen, die kupfernen Töpfe und Pfannen als Wandbehang im Esszimmer und Küche nebeneinander zu hängen, aber dann sollte eher nicht mehr aus dem glänzenden Metall dazukommen. Zuviel Glanz und Glitzer überfordern die Sinne und macht aus dem Blickfang ein nervtötendes Blitzlichtgewitter. Denn Kupfer reflektiert das Licht. Aber: Was passt zu Kupfer? Zuerst einmal sollte unterschieden werden zwischen den einzelnen Stilen:

  • Kupfer kann Vintage sein. Alte Töpfe und Pfannen, kupferne Gießkannen oder Bilderrahmen mit einer gewissen Patina sind sehr dekorativ, wirken meist aber etwas rustikal bis romantisch verspielt.
  • Zeitgenössisch. Moderner als modern, kommt so mancher Hocker in glänzendem Kupfer daher. Das ist ganz sicher nicht Vintage, und das ist auch kein bisschen rustikal.
  • Eleganter Chic. Auch das kann Kupfer, wenn es nämlich als schlichte, glatte Oberfläche eingesetzt wird und ohne Ornamentik auskommt.

Die Frage lautet also nicht so sehr was passt zu Kupfer, sondern vielmehr, um welchen Einrichtungsstil geht es.

Video: DIY ROOM DECOR – Roségold/Kupfer

Den warmen Rottönen Kontraste entgegensetzen

Kupferne Einrichtungsgegenstände verströmen zwar einen metallischen Glanz, wirken aber doch eher warm. Sie lassen sich gut mit Blau- und Grüntönen kontrastieren, die sich farbintensiv in den örtlichen Oberflächen spiegeln und so ein ganzes Feuerwerk an Farben hervorrufen können. Gerade dann, wenn es sich um eher elegante, schlichte Gegenstände handelt, sind Meertöne in der Gestaltung nicht schlecht.

Aber auch dem hochmodernen, gar nicht verspielten oder rustikalen Kupfer lassen sich Kontraste entgegensetzen: Hier wirken Glas, Stahl und nackter Beton besonders gut. Wenige bis keine Ornamente, kaum Dekoration und so wenige Farben wie möglich machen diesen Stil aus. Rustikales Bauernhauskupfer passt dagegen zu den entsprechend gedeckten Tönen. Dunkle Böden, viel Holz und Stein sind hier die Materialien der Wahl.

Highlights passen in jede Wohnung

Eine einzelne Backform aus Kupfer kann in einer im Shabby-Chic eingerichteten Diele als Wanddekoration glänzen. Ein kupfernes Gitter zum Aufhängen von Gebrauchsgegenständen und Handtüchern ist in jeder Küche ein Hingucker. Und die modernen Lampen aus farbigem Glas in einer Kupferfassung können sich in jedem Ess- und Wohnzimmer sehen lassen. Wer seine Wohnung mit Kupfergegenständen einrichtet, ist ohnehin eher farbig unterwegs.

Was passt zu Kupfer? Eigentlich alles, solange das Kupfer passt. In einem rosa Mädchentraum mit Tüll und Rüschen machen sich kupferne Spiegel beispielsweise nicht schlecht, so dass das Material auch im Kinderzimmer durchaus seine Daseinsberechtigung hat. Anders als kühles Silber und sehr sonniges Gold kann Kupfer nämlich, abhängig von der Legierung, mal eher warm und mal eher kühl wirken.

Was passt zu Kupfer im Garten?

Ebenfalls alles. Die kupferne, glänzende Gießkanne für den kleinen Kräutergarten auf dem Balkon liegt genauso im Trend wie die leicht oxidierte Kupferfigur im Blumenbeet. Kupferne Blumentöpfe passen auf der Fensterbank genauso gut wie auf der Veranda. Windlichter, Kupferbesteck für den Grillabend und die Aufbewahrungstonne aus Kupfer ergänzen das Angebot angenehm. Dazu passen auch auf Balkon und Veranda Einrichtungsgegenstände, die etwas Vintage oder Shabby sind, die durch extreme Kühle hervorstechen oder in Blautönen ein maritimes Klima verströmen.

 

Titelbild: ©istock.com – Scovad

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Klaus Peters

Klaus Peters, 1970 in Dresden geboren, hat vor 10 Jahren seinen Handwerksmeister an der Meisterschule Hannover gemacht. Seit 2001 arbeitet und lebt der Frauenschwarm als selbständiger Handwerker (Gas & Wasser) in Berlin. Seit sein Sohn ihm vor zwei Jahren das Internet näher gebracht hat, ist der Naturliebhaber und Angler mittlerweile ein passionierter Blogger und Online-Redakteur in seiner Branche. Texte zu den Themen Garten, Möbel, Ein- und Umzug sowie Dekoration und Bau sind sein täglich Brot.

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