Den perfekten Barhocker finden – Tipps für den Kauf

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Verschiedene Barhocker

Barhocker werden vor allem in der Gastronomie aber auch zuhause im Wohnzimmer oder der Küche eingesetzt. Eine große Vielfalt an Modellen macht die Auswahl jedoch oft schwer. Wir erklären hier, worauf bei dem Kauf eines Barhockers zu achten ist.

Einschränkung der Auswahl nach dem Aussehen

Die große Auswahl an Barhockern macht die Entscheidung häufig sehr schwer. Aus diesem Grund ist es wichtig, schon im Vorfeld eine Vorauswahl zu treffen. Hierfür eignet sich das Design der Hocker als auch der Räumlichkeiten, für die der Hocker bestimmt ist. Meistens ist schon auf den ersten Blick erkennbar, dass ein Modell nicht zum Design der Gastronomie oder Kücheneinrichtung passt. Steht das restliche Design der Räumlichkeiten noch nicht fest, ist es besser den Kauf der Hocker zu verschieben. Sie sind leichter an andere Möbel anzupassen als umgekehrt. Stil und Farbe der Hocker müssen denen der Gastronomie oder anderen Räumlichkeiten entsprechen. So passen zu einer sehr rustikalen Bauernstube zum Beispiel am besten simple Holzhocker. Bei einer moderneren Einrichtung mit viel Metall sind solche Modelle dagegen eher unpassend. Ist der Raum in einem speziellen Farbmuster zum Beispiel Schwarz-Weiß-Kontrasten eingerichtet, sollten auch die Hocker dieses wiederspiegeln. Gepolsterte Sitze vermitteln Gemütlichkeit. Dabei muss aber darauf geachtet werden, dass die Farbe der Polster auch zu den restlichen Farben im Raum passen. Manchmal können Barhocker in einer Gastronomie schöne Akzente setzen und dem Raum das gewisse Extra verleihen.

Die Ausstattung ist eine Überlegung wert

Neben Stil und Farbe unterscheiden sich die Hockermodelle auch in ihrer Ausstattung:

  1. Fußtritte und Fußstangen

Da die Barhocker höher sind als normale Stühle, sollte die Möglichkeit gegeben sein, die Füße auf einer Stange oder einem Tritt abzustellen. Auch hier gibt es unterschiedliche Varianten. Ist der Hocher drehbar, wollte auch die Fußstütze von allen Seiten zugänglich sein. So gibt es neben den Fußstangen auch Ringe, um die Füße gemütlich abzustellen.

  1. Rücken- und Armlehnen

Rücken- und Armlehnen sind vor allem wünschenswert, wenn auch kleine Kinder oder körperlich beeinträchtigte Personen die Hocker nutzen. Sie sorgen für zusätzlichen Halt und verringern die Gefahr des Abrutschens vom Sitz. Andererseits wirken sie häufig auch viel größer und passen somit nicht in jedes Raumkonzept.

  1. Höhenverstellbar

Einige Barhocker lassen sich in der Höhe verstellen und somit auf die individuellen Bedürfnisse anpassen. Gerade in Gastrotomien, in denen viele verschiedene Menschen auf den Höckern sitzen, kann das Vorteile mitbringen.

  1. Stapelbarkeit

Einige Hocker haben den Vorteil, stapelbar zu sein. So können sie beispielsweise bei der Reinigung der Räumlichkeiten gestapelt werden. Aber auch bei anderweitiger Nutzung der Räume können die Hocker so platzsparend verstaut werden.

Auch Standfestigkeit, Bequemlichkeit und Reinigung bedenken

Die Standfestigkeit des Hockers prüft man am besten, indem man den Hocker vor dem Kauf testet. Der Barhocker sollte nicht wackeln oder schwanken, wenn man sich auf ihm hin und her bewegt oder weit zur Seite lehnt. Bei diesem Test kann man auch gleich die Bequemlichkeit des Sitzes prüfen. Nicht jede Form ist für jedes Gesäß angenehm und harte Kanten können bei längerem Sitzen schmerzhaft werden. Vor allem für Gastronomiebetriebe ist aber auch wichtig, dass sich der Hocker leicht und gründlich reinigen lässt. Hier sind glatte, unempfindliche Oberflächen und pflegeleichte Materialien wie Kunstleder von Vorteil. Stoffsitzpolster sollten abnehmbar und in der Waschmaschine waschbar sein.

Noch einmal in Kürze

Die wichtigsten Kriterien beim Kauf des perfekten Barhockers sind also:

  • Zur Einrichtung passendes Aussehen,
  • Sicherer Stand,
  • Bequemlichkeit und
  • Einfache Reinigung

Wer diese vier Punkte im Kopf behält wird dank der großen Auswahl sicher das richtige Modell finden.

Titelbild: Ivan Murauyou

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Klaus Peters

Klaus Peters, 1970 in Dresden geboren, hat vor 10 Jahren seinen Handwerksmeister an der Meisterschule Hannover gemacht. Seit 2001 arbeitet und lebt der Frauenschwarm als selbständiger Handwerker (Gas & Wasser) in Berlin. Seit sein Sohn ihm vor zwei Jahren das Internet näher gebracht hat, ist der Naturliebhaber und Angler mittlerweile ein passionierter Blogger und Online-Redakteur in seiner Branche. Texte zu den Themen Garten, Möbel, Ein- und Umzug sowie Dekoration und Bau sind sein täglich Brot.

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