Einrichtung der eigenen Sauna: Praktische Tipps für den Neubau

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Wenn es draußen nasskalt und ungemütlich ist, tut der Gang in die Sauna besonders gut. Glücklich ist da, wer eine eigene Sauna besitzt, die er rund um die Uhr nach Lust und Laune nutzen kann. Hier die besten Tipps für den Neubau einer eigenen Sauna, die zum Entspannen und Wohlfühlen einlädt.

Welcher Raum eignet sich für die Privatsauna?

Während die Sauna früher meist in einem dunklen Kellerraum versteckt wurde, ist sie heute immer öfter Teil des Wohnbereichs. Dadurch ist sie nicht nur leichter zugänglich – sie wird auch wesentlich häufiger genutzt. Geeignete Räume für die Einrichtung einer Sauna sind zum Beispiel der ausgebaute Dachboden, der Wintergarten oder ein ungenutzter Raum in der Nähe des Badezimmers. Wer einen Garten sein Eigen nennt, kann die Sauna auch hier aufstellen.

Wichtig ist, dass alle notwendigen Anschlüsse für Wasser und Strom in der Nähe vorhanden sind. Außerdem muss der Untergrund der Sauna wasserfest sein. Empfehlenswert sind zum Beispiel Fliesen. Die Sauna selbst kann in Form eines Bausatzes auf lionshome.de erworben werden. Das Sortiment ist breit gefächert und umfasst Saunen in verschiedensten Größen, Ausführungen und Preisklassen. Auch wichtige Utensilien wie Aufgusskübel und Schöpfkellen werden hier angeboten.

Video: Sauna selbstgebaut: Heißer Tipp für kalte Tage

Belüftung, Dusche, Ruhezone: Tipps

Damit eine Sauna effizient ist, muss sie dampfdicht isoliert sein. Da während des Saunagangs eine große Menge Schwitzwasser entsteht, sollte zugleich eine Belüftungsmöglichkeit vorhanden sein, beispielsweise über eine mechanische Belüftung oder ein gut abgedichtetes Fenster. Für die Abkühlung nach dem Saunagang ist beim Bau darauf zu achten, dass sich die Dusche in unmittelbarer Nähe befindet. Auch ein Zugang ins Freie, um anschließend viel frische Luft zu atmen, ist sinnvoll. Nicht zuletzt sind bequeme Möbel wie etwa Saunaliegen bereitzustellen, damit für die nötige Entspannung nach dem Saunieren gesorgt ist.

Stromanschluss: Hier muss der Fachmann ran!

In einer Sauna werden Temperaturen von rund 90 Grad Celsius erreicht. Wie schnell diese erreicht werden, ist in erster Linie abhängig von der Raumgröße.

Handwerker Tipp
Als Faustregel gilt: Um einen Raum mit einer Größe von 4,5 Kubikmetern aufzuheizen, werden durchschnittlich 6 Kilowattstunden Strom benötigt. Handelt es sich um einen Raum von rund zehn Kubikmetern, ist die Anschaffung eines 7,5-Kilowatt-Ofens ratsam. Der Saunaofen benötigt einen Starkstromanschluss mit einer elektrischen Zuleitung von 400 Volt. Um Verletzungen zu vermeiden, muss hier unbedingt ein Fachmann gerufen werden, der nicht nur die nötigen Anschlüsse verlegt, sondern den Ofen auch direkt anschließen kann.

Entspannen in der privaten Wohlfühloase

Die Einrichtung einer eigenen Sauna ist gar nicht so schwierig. Und sie muss auch nicht teuer sein: Bau- und Fachmärkte bieten eine Vielzahl an Bausätzen an, die sich mit etwas handwerklichem Geschick in jeden beliebigen Raum integrieren lassen. Wird dann noch darauf geachtet, dass die Dusche und eine Ruhezone in unmittelbarer Nähe der Sauna liegen, steht der Entspannung an kalten Wintertagen nichts mehr im Wege.

Titelbild: © istock.com – mikeraydesign

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Klaus Peters

Klaus Peters, 1970 in Dresden geboren, hat vor 10 Jahren seinen Handwerksmeister an der Meisterschule Hannover gemacht. Seit 2001 arbeitet und lebt der Frauenschwarm als selbständiger Handwerker (Gas & Wasser) in Berlin. Seit sein Sohn ihm vor zwei Jahren das Internet näher gebracht hat, ist der Naturliebhaber und Angler mittlerweile ein passionierter Blogger und Online-Redakteur in seiner Branche. Texte zu den Themen Garten, Möbel, Ein- und Umzug sowie Dekoration und Bau sind sein täglich Brot.

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