Fit in der Stadt – Outdoor Fitnessgeräte für Groß und Klein

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Outdoor Fitness
Mit Fitness und Fitnessgeräten verbinden viele Menschen ein Training in geschlossenen Räumen, etwa in einem Fitness Studio oder dem selbst eingerichteten Fitnessraum in den eigenen vier Wänden. Dabei übersehen manche Sportbegeisterte, dass Outdoor Fitnessgeräte gerade dabei sind, öffentliche Grünflächen und Parks zu erobern. Sie laden zu einem fröhlichen, entspannten Training an frischer Luft ein.

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Outdoor Training – voll im Trend

In immer mehr städtischen Parks, auf Grünflächen und in Einrichtungen sind sie zu finden: Die bunten Fitnessgeräte für draußen. War es früher der bodenständige Trimm-Dich-Pfad, der viele Freizeitsportler erfreute und zum Training an der frischen Luft animierte, sind es heute raffinierte Outdoor Fitnessgeräte. Wie ihre Namensvetter in den Studios bedienen die Outdoor Geräte ernsthafte Trainingsansprüche.

Allerdings bringen die Fitnessgeräte für den Außenbereich noch etwas ganz anderes mit: Sie punkten mit einem hohen Spaßfaktor und integrieren die Bewegung in den Alltagsbereich. Man kann an ihnen viel entspannter und ohne die oft abgehobene Attitüde des typischen Sportstudios etwas für seine Gesundheit tun.

Man tut dies quasi ganz nebenbei beim Spaziergang im Park, kann aber auch ganz gezielt die Geräte zum regelmäßigen Training aufsuchen. In Zeiten, in denen Menschen viel zu viel Zeit in geschlossenen Räumen verbringen, ist der Wert solcher Gerätschaften daher gar nicht hoch genug einzuschätzen. Viele Städte und Gemeinden bieten die Benutzung dieser Geräte darüber hinaus auf öffentlich zugänglichen Flächen ohne Gebühr an.

Kein Wunder also, dass diese Form des Trainings immer populärer wird. Auch Schulen, Seniorenheime, Kureinrichtungen und Mehrgenerationenhäuser interessieren sich zunehmend für diese Art Fitnessgerät. Das Schöne ist, das man die Geräte auf jeden Bedarf anpassen kann.

Outdoor Trainingsgeräte – Für Jeden ist etwas dabei

Ein weiterer unschätzbarer Vorteil der Fitnessgeräte für draußen ist, dass sie aufgrund ihrer robusten Fertigung bei gleichzeitig einfacher Bedienbarkeit von Jedermann genutzt werden können. Man benötigt keine komplizierte Einweisung, eine ganz simple Gebrauchsanweisung mit Zeichnung ist ausreichend.

Auch Ältere, Menschen mit körperlichen Einschränkungen, selbst Rollstuhlfahrer und Kinder können ihrer Leistungsfähigkeit entsprechend einige der Geräte nutzen. Die meisten Geräte sind weitestgehend sogar selbst erklärend und passen sich in der Intensität des Trainings den Möglichkeiten des Nutzers an, indem sich der Widerstand auf die bereits angewandte Kraft einstellt.

Video: Outdoor Mobilitäts- & Fitnessgeräte

Von den Trainingsmöglichkeiten her bleibt kaum ein Wunsch offen und fast jedes Indoor Gerät hat einen Verwandten für draußen. Daneben gibt es auch Geräte, mit denen man exklusiv im Park trainieren kann. Wir finden zum Beispiel kombinierte Trainingsfahrräder mit Stepperfunktion, Lauftrainer, Beinpressen und Sit-Up Bänke.

Weiterhin gibt es Beinstrecker, Arm und Bein Trainer, Hüfttrainer und die bekannten Ellipsentrainer. Eine so exotische Bezeichnung wie Tai-Chi Duo erweist sich als effektives Trainingsgerät, mit denen selbst ein Rollstuhlfahrer seine Armmuskeln trainieren kann. Ruderbänke, Brustpressen, Barren und Ski-Trainer vervollständigen das Angebot. Dabei macht ein kleiner Geräte-Parcours in Form von Zirkeltraining richtig Spaß.

Worauf man bei Kauf und Aufstellung der Outdoor Geräte achten sollte

Gerade wenn die Outdoor Geräte auf öffentlichen Flächen oder in Einrichtungen mit Publikumsverkehr vielen Menschen unbeaufsichtigt zugänglich gemacht werden, sind die Sicherheitsanforderungen noch höher als bei Studiogeräten. Qualitätsgeräte entsprechen außerdem DIN-Normen und sind korrosionsgeschützt, was die verwendeten Materialien angeht. Edelstahl- und Stahlkonstruktionen sind gut geeignet. Die Geräte haben keine Kleinteile, die abfallen können und keine scharfen Kanten, an denen man sich verletzen könnte. Quetschstellen sind ebenfalls ausgeschlossen. Die meisten Geräte müssen einbetoniert werden.

Städte und Gemeinden werden sich rechtlich mit dem Hinweis entlasten, dass die Benutzung auf eigene Gefahr erfolgt. Zu achten ist darauf, dass sich die Gegebenheiten auf dem Gerät und um das Gerät herum nicht etwa durch widrige Witterungsbedingungen wie etwa im Winter oder bei starkem Regen gefährlich verändern. Auch sind turnusmäßig Überprüfungen und gegebenenfalls fachmännische Wartungsarbeiten vorzusehen, ähnlich wie etwa bei Spielgeräten auf Kinderspielplätzen. Gute Anbieter der Geräte werden solche Wartungen mit anbieten.

Handwerker Tipp
Spitzengeräte sind im Übrigen nahezu wartungsfrei. Viele Geräte müssen fachmännisch aufgebaut werden. Auch diesen Service sollte ein guter Anbieter im Angebot haben. Rutschfeste Tritt- und Sitzflächen sind Standard, ergonomische Griffe wünschenswert. Vandalismus-Schutz sollte selbstverständlich sein. Anbieter von Qualitätsgeräten beraten und sind auch gern bei der Zusammenstellung eines sinnvollen Trainings-Parcours behilflich. Informieren Sie sich beispielsweise auf resorti.de. Schließlich sind bei guten Anbietern Garantien auf die Geräte von etwa 10 Jahren üblich. Qualität kann ihren Preis haben, ist aber angesichts von Haftungsrisiken Billig-Importen aus China vorzuziehen.

Fazit

Zum Training mit Fitnessgeräten muss man nicht immer ins Fitness Studio fahren oder im Kellerraum schwitzen. Immer mehr Städte und Gemeinden erfreuen den Freizeitsportler mit einem kleinen Parcours von effektiven und witzigen Outdoor Fitnessgeräten. Dabei verbindet sich durchaus ernsthaftes Fitness- und Muskeltraining mit dem Erlebnis der freien Natur. Städte und Gemeinden machen das Freizeitangebot so attraktiver und beleben ihre Grünflächen sinnvoll.

Auch wer einen großen Garten hat oder in einem Mehrgenerationenhaus über ein geräumiges Grundstück verfügt, kann einen zweiten Blick auf die Fitnessgeräte für draußen riskieren. Denn eines ist sicher: Outdoor Fitnessgeräte machen einfach Spaß.

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Bildquelle: Copyright terekhov igor – shutterstock.com

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Klaus Peters

Klaus Peters, 1970 in Dresden geboren, hat vor 10 Jahren seinen Handwerksmeister an der Meisterschule Hannover gemacht. Seit 2001 arbeitet und lebt der Frauenschwarm als selbständiger Handwerker (Gas & Wasser) in Berlin. Seit sein Sohn ihm vor zwei Jahren das Internet näher gebracht hat, ist der Naturliebhaber und Angler mittlerweile ein passionierter Blogger und Online-Redakteur in seiner Branche. Texte zu den Themen Garten, Möbel, Ein- und Umzug sowie Dekoration und Bau sind sein täglich Brot.

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