Haushaltsgeräte als Stromfresser: Darauf müssen Sie achten

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Mit der Investition in neue Geräte lässt sich bares Geld sparen

Mit der Investition in neue Geräte lässt sich bares Geld sparen
Alte Haushaltsgeräte sind unnötige Stromfresser. Die Investition in neue Geräte lohnt sich, denn häufig hat man den Anschaffungspreis schon innerhalb weniger Monate wieder heraus.

Alte Geräte durch neue ersetzen

Besonders in Zeiten von ständig steigenden Energiepreisen kann die Stromrechnung schon einmal darüber entscheiden, wie dekadent der nächste Urlaub sein wird. Strom kann an allen Ecken und Enden gespart werden. Vor allem sollte aber ein Blick auf die Geräte im Haushalt geworfen werden. Spülmaschine, Kühlschrank und selbst der Wasserkocher verbrauchen jede Menge Energie und sind noch dazu ständig im Einsatz. Das heißt aber nicht, dass man auf den Luxus dieser Geräte verzichten muss, nur um ein wenig Stromkosten zu sparen. Viel sinnvoller ist es, alte Geräte gegen neue auszutauschen. Rund 40 Prozent in jedem Haushalt werden von den Geräten geschluckt.

Rasante Energie-Entwicklung von Elektrogeräten

In den letzten zwanzig Jahren haben sich die Elektrogeräte so rasant weiterentwickelt, dass sich in Sachen Energieeffizienz einiges getan hat. Bis zu 80 Prozent können pro Gerät eingespart werden. Da lohnt sich auch der erst einmal teure Neukauf. Besonders sehr kostspielige Anschaffungen, wie zum Beispiel eine Waschmaschine, scheut der Verbraucher oft. Eine Energieersparnis von knapp hundert Euro im Jahr erscheint ihm dann doch zu wenig. Das ist allerdings ein Trugschluss, wenn man bedenkt, dass Waschmaschinen in der Regel länger als zehn Jahre in ein und demselben Haushalt genutzt werden. Bei günstigeren Haushaltsgeräten hat man den Kaufpreis schneller wieder raus. Toaster, Wasserkocher, Kaffeemaschine und Co sollten ausgewechselt werden, wenn sie älter als zehn Jahre sind. Sonst treiben sie nur unnötig die Stromrechnung in die Höhe. Alte Computer und Fernsehbildschirme sind übrigens ebenfalls unliebsame Stromfresser, wenn auch seltener anzutreffen als die veraltete Gefriertruhe. Flachbildschirme, Tablets und Co verbrauchen weitaus weniger Strom als Röhrenmonitore.

Darauf sollten Sie beim Kauf achten

Achten Sie beim Kauf auf die Energieeffizienzklassen und lassen Sie sich nicht irreführen. Die Bezeichnung A+ mag vielleicht erst einmal positiv aussehen, ist aber nur die drittbeste Variante. A+++ ist am sparsamsten. Vor allem Elektrogeräte, die besonders häufig im Einsatz sind, wie zum Beispiel der Kühlschrank, der sich im Dauerbetrieb befindet, sollten mit einer möglichst hohen Klasse ausgestattet sein. Zögern Sie nicht, wenn zwischen zwei Klassen nur ein geringer Preisunterschied besteht. Zwanzig, dreißig Euro sind durch eine bessere Effizienz schnell wieder drin. Für große Haushaltsgeräte, wie zum Beispiel Wäschetrockner, Backofen und Spülmaschine besteht eine Kennzeichnungspflicht. Hier muss das Energielabel vorhanden sein. Ist das nicht der Fall, dann kaufen Sie das Gerät gar nicht erst. Übrigens können Sie auch Stromkosten sparen, indem Sie darauf achten die Geräte immer vollständig auszuschalten und nicht etwa im Stand-by-Betrieb laufen lassen. Laut des Verbraucherportals Verivox kann eine durchschnittliche Familie allein dadurch rund 115 Euro sparen.

Handwerker Tipp

Geräte wechseln und langfristig Energie sparen

Zu den größten Stromfressern im Haushalt gehören ohne Zweifel die Haushaltsgeräte. Mit 40 Prozent machen sie einen großen Anteil der jährlichen Rechnung aus. Doch wer seine Geräte nach und nach ­austauscht, kann langfristig jede Menge Energie sparen. Neue Elektro- und Küchengeräte sparen nicht nur Stromkosten, sondern funktionieren in der Regel auch besser und bringen viele neue Funktionen mit sich. Ein Wechsel lohnt sich also doppelt!

Bildquelle: Elfriedchen / Shutterstock

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Klaus Peters

Klaus Peters, 1970 in Dresden geboren, hat vor 10 Jahren seinen Handwerksmeister an der Meisterschule Hannover gemacht. Seit 2001 arbeitet und lebt der Frauenschwarm als selbständiger Handwerker (Gas & Wasser) in Berlin. Seit sein Sohn ihm vor zwei Jahren das Internet näher gebracht hat, ist der Naturliebhaber und Angler mittlerweile ein passionierter Blogger und Online-Redakteur in seiner Branche. Texte zu den Themen Garten, Möbel, Ein- und Umzug sowie Dekoration und Bau sind sein täglich Brot.

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