Kotas: Finnisches Feeling im heimischen Garten

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Kotas: Finnisches Feeling im heimischen Garten

Die Kota stammt aus dem jungen Finnland mit den alten Traditionen. Eine davon ist der herkömmliche Bau von Kotas, welchen die Finnen mit sehr viel Stolz, Freude und mit noch mehr Gestaltungskraft betreiben.

Finnisches Lebensgefühl im eigenen Garten

Die heutige Kota ist eine acht- oder sechseckige Hütte, gefertigt aus den Blockbohlen der arktischen Rotkiefer. Ursprünglich verkörpert diese Bauweise die Zelte der Samen, den Ureinwohnern von Lappland.

Die Samen zogen ihren Rentierherden folgend durch das Land. Die Zelte aus Holzstangen und Rentierfellen boten Schutz gegen die Kälte und gegen die Sonne. Nach der Tagesarbeit traf man sich hier am Abend, um zu Essen und sich auszuruhen.Die in der Mitte liegende Feuerstelle wurde zum Heizen und Kochen genutzt. So ist es auch heute noch. Nur sind eben die Zelte heute keine Zelte mehr, sondern Holzhütten mit Bänken und einem Grill in der Mitte. Wenn der Grill mal nicht genutzt wird, kann er mit einer Tischplatte abgedeckt werden und zur gemütlichen Kaffeestunde oder einem zünftigen Kartenspiel verwendet werden.

Die Freude am Grillen endet nicht im Herbst

Hier findet man Ruhe in der Wärme der Kotas. Sie sind auch ein optimaler Platz für kleine Veranstaltungen und Familienfeiern. Die Skandinavier pflegten darin die Tradition des gemütlichen Beisammenseins und nutzten sie zum essen und trinken.

Dieses Feeling lässt sich auch in das mitteleuropäische Klima übertragen: Egal, ob zu einem Picknick mit Freunden oder, um zwischen den kuscheligen Rentierfellen zu zweit dem Knistern des Feuers zuzuhören.

So ist diese finnische Holzhütte ein Wetter und jahreszeitlich unabhängiger Rückzugspunkt und Ruhepol im heimischen Garten. Mit dem Herbstbeginn muss der Grillspaß dabei nicht enden. So wie die Skandinavier es längst entdeckt haben, kann die Kota auch im Winter oder erst recht in dieser Jahreszeit für schöne und gesellige Abende herhalten – auch ohne zu grillen.

Video: Aufbau einer Grillkota im Zeitraffer

Das original Saunaerlebnis in der finnischen Holzhütte

Anstatt eines Grills oder offener Feuerstelle befindet sich dann ein mit Holz beheizter Ofen oder alternativ ein elektrischer Saunaofen in der Mitte der Kotas. Hier genießt der stolze Besitzer zischende Aufgüsse und tut etwas für die Gesundheit, dem Wohlbefinden und der Fitness.

In einer größeren Ausführung gibt es diese Grill-Sauna-Hütten auch als Kombination. Dabei ergibt sich die einzigartige Möglichkeit von Grillen und Saunieren mit Blick in den eigenen Garten und dies zu jeder Jahreszeit.

Handwerker Tipp

Atmosphäre zum Wohlfühlen und Entspannen

Durch die einzigartige Form wird viel Platz auf wenig Raum gewonnen. Die finnische Hütte ist an 365 Tagen im Jahr zu nutzen. Ein außergewöhnliches Finnlandflair wird den Hausherrn optisch und funktionell begeistern.

Bild: © stocksolutions – Fotolia.com

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Klaus Peters

Klaus Peters, 1970 in Dresden geboren, hat vor 10 Jahren seinen Handwerksmeister an der Meisterschule Hannover gemacht. Seit 2001 arbeitet und lebt der Frauenschwarm als selbständiger Handwerker (Gas & Wasser) in Berlin. Seit sein Sohn ihm vor zwei Jahren das Internet näher gebracht hat, ist der Naturliebhaber und Angler mittlerweile ein passionierter Blogger und Online-Redakteur in seiner Branche. Texte zu den Themen Garten, Möbel, Ein- und Umzug sowie Dekoration und Bau sind sein täglich Brot.

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