Luftbetten – wirklich eine gute Schlafplatzlösung?

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Luftbetten: Wie gut sind sie wirklich?

Luftbetten sind eine sehr schöne und bequeme Schlaflösung – beispielsweise dann, wenn Gäste zu Besuch sind. Aber worauf sollte man achten, wenn man das Luftbett anschaffen möchte?

Luftbetten – die schnelle Schlafplatzlösungen

Luftbetten sind eine sehr schnelle und unkomplizierte Lösung, wenn Schlafplätze für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung stehen soll. Das Schöne an Luftbetten ist, dass sie ungefüllt nur wenig Platz in Anspruch nehmen, mit Luft gefüllt aber ein vollwertiger Schlafplatz sind.

Anders als die Luftmatratzen der Vergangenheit, sind Luftbetten auch sehr voluminös und es entsteht bei der Nutzung der Luftbetten nicht mehr der Eindruck, auf dem Fußboden zu schlafen. Mit einer Stärke von rund 50 cm oder mehr warten Luftbetten in aufgepumptem Zustand schon auf.

Das heißt damit auch, dass Unbequemlichkeit nicht zu fürchten ist, wenn man Gäste auf Luftbetten übernachten lässt. Vorsicht heißt es allerdings, wenn zwei Personen nebeneinander auf dem luftgefüllten Bett übernachten sollen, die sehr unterschiedliches Körpergewicht haben. Die schwerere Person drückt das luftgefüllte Bett stärker ein als die leichtere und so wird Letzterer immer hinter der anderen Person „hinterherrollen“. Tipp: Bei der Nutzung von zwei Personen stark unterschiedlichen Gewichts lieber zwei Betten verwenden!

Selbstaufpumpend ist die praktischste Lösung

Steht der Kauf eines Luftbettes an, dann sollte man im Vorfeld überlegen, wie das Bett konzipiert sein soll. Neben einfachen Modellen, die mit einer separaten Luftpumpe – elektrisch oder manuell bedienbar – aufgepumpt werden, stehen auch Luftbetten zur Verfügung, die über einen integrierten Kompressor verfügen und sich quasi selbst aufpumpen.

Das Luftvolumen, das in Luftbetten passt, sollte man allerdings nicht unterschätzen. Mit einer Hand- oder Fußpumpe, die manuell bedient wird, stößt man schnell an die eigenen körperlichen Grenzen, denn das Aufpumpen dauert wirklich sehr lange.

Integrierte Kompressoren machen die Luftfüllung deutlich leichter umsetzbar. Hier wiederum sollte man darauf achten, dass man während des Füllvorgangs des Luftbettes unbedingt in der Nähe bleibt und den Vorgang kontrolliert. Generell schalten sich die Kompressoren jedoch automatisch ab. Ist dieser Automatismus aber defekt, dann kann das Luftbett letztlich auch zu stark aufgepumpt werden und im schlimmsten Fall sogar platzen.

Wem kann man Luftbetten als Schlaflösung anbieten?

Generell sind Luftbetten eine praktische und platzsparende Lösung des Schlafplatzes für Gäste – aber leider eben auch nicht für jeden Gast. Ältere Menschen sowie Menschen, die Probleme mit dem Rücken haben, sollte man nicht auf dem luftgefüllten Betten schlafen lassen, denn die Betten bieten keinerlei Unterstützung für den geplagten Rücken. Für junge und kerngesunde Leute sowie für Kinder ist diese Schlafplatzlösung dagegen ideal.

Handwerker Tipp

Fazit: Gelegentlich ja – dauerhaft nein

Ein Luftbett ist eine tolle Sache, wenn der Rücken des Nutzers keine Spezialmatratzen benötigt und man das Bett zudem auch nur gelegentlich oder für einen begrenzten Zeitraum einsetzt. Als Dauerlösung sind Luftbetten weder praktisch, noch bequem oder als solche geplant.

Bild: © Klaus Eppele – Fotolia.com

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Klaus Peters

Klaus Peters, 1970 in Dresden geboren, hat vor 10 Jahren seinen Handwerksmeister an der Meisterschule Hannover gemacht. Seit 2001 arbeitet und lebt der Frauenschwarm als selbständiger Handwerker (Gas & Wasser) in Berlin. Seit sein Sohn ihm vor zwei Jahren das Internet näher gebracht hat, ist der Naturliebhaber und Angler mittlerweile ein passionierter Blogger und Online-Redakteur in seiner Branche. Texte zu den Themen Garten, Möbel, Ein- und Umzug sowie Dekoration und Bau sind sein täglich Brot.

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