Wandtattoos: Selber machen statt kaufen!

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Die neue und moderne Art, eine Wand zu gestalten, ist die Anbringung von Wandtattoos. Alternativ finden sich noch die Begriffe Wandsticker oder Wandaufkleber. Im Internet finden sich zahlreiche Anbieter und Hersteller und auch die Auswahl ist sehr groß. Doch diese Art von Wanddesign kann auch anders gestaltet werden: Selber machen statt fertig kaufen!

Allgemeine Informationen zu Wandtattoos

Ein Wandtattoo ist perfekt für die Neugestaltung von Wänden oder Möbeln. Es ist schnell angebracht und gilt als kleine Schwester der herkömmlichen Tapete. Der Vorteil ist, dass nicht aufwändig mit Hammer, Nagel und Wasserwaage ein gerahmtes Bild an der Wand angebracht werden muss, sondern ganz ohne stressigen Aufwand einfach das Wandtattoo angeklebt werden kann.

Sie besitzen einige entscheidende Eigenschaften, die sie von herkömmlichen Wandstickern und Wandaufklebern unterscheiden – unter anderem die Vinylfolie. Die Folie passt sich perfekt dem Untergrund an, wie zum Beispiel einer Raufasertapete oder Fliesen. So kam auch der Name dieser Wandgestaltung zu Stande: Nach dem Ankleben an die Wand wirkt das Motiv wie tätowiert, beziehungsweise wie aufgemalt.

Die Tattoos werden nicht gedruckt, sondern aus der Folie geschnitten und sind meist einfarbig. Wer Anregungen sucht, findet im Internet viele Bilder und Motive für eine Wandgestaltung.

Selber machen statt kaufen

Wandtattoos müssen nicht immer teuer im Fachmarkt oder über das Internet bezogen werden. Die Do-it-Yourself-Variante geht genauso schnell und entspricht den individuellen Wünschen und Gestaltungsplanungen. Eine Möglichkeit ist die freie Gestaltung des Motivs. Selber anzeichnen kann bei kreativen Menschen eine gute Alternative zum Kauf eines Wandtattoos sein.

Video: So bringen Sie Ihr Wandtattoo an Ihre Wand

Eine weitere Möglichkeit ist der Druck einer eigenen Vorlage und dann die Anzeichnung mithilfe einer Schablone. Dies ist im Gegensatz zur Freihand-Gestaltung simpler und erfordert ein geringeres Zeitpensum.

Die Gestaltung der Wand mit einer Schablone durch die Projektion eines Beamers ist eine dritte Variante. Hierfür muss lediglich ein Beamer vorhanden sein und schon sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Eine gute Wahl ist zudem die komplett eigene und selbstständige Gestaltung der Wand. Hierfür wird ein Motiv zunächst am Rechner und anschließend mit einem Schneideplotter erstellt. Diese können dann genauso einfach an die Wand gebracht werden wie gekaufte Wandtattoos. Der folgende Blog zeigt ausführlich und detailliert, wie genau verfahren werden muss, um ein Wandtattoo selbst herzustellen: http://blog.y-o-w.com/2013/01/09/wandtattoos-leichtgemacht/.

Handwerker Tipp

Do‘s und Dont‘s für die Anbringung von Wandtattoos

Sind die passende Stelle sowie das Motiv für das Wandtattoo gefunden, startet das Bekleben.
Meist besteht ein Wandtattoo aus einer Trägerfolie, dem eigentlichen Motiv und einem Deckpapier. Das Deckpapier wird vorsichtig entfernt und wird am besten zu zweit angebracht. An einer Seite wird das Wandtattoo samt Trägerfolie an die Wand gedrückt, dann kann es vorsichtig angeklebt werden.
Nach dem Ankleben muss das Tattoo auf Lustblasen überprüft und bei Bedarf ausgestrichen werden. Zum Schluss die Folie komplett entfernen und das neue Motiv an der Wand genießen!

Bildquelle: Copyright jannoon028 – shutterstock.com

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Klaus Peters

Klaus Peters, 1970 in Dresden geboren, hat vor 10 Jahren seinen Handwerksmeister an der Meisterschule Hannover gemacht. Seit 2001 arbeitet und lebt der Frauenschwarm als selbständiger Handwerker (Gas & Wasser) in Berlin. Seit sein Sohn ihm vor zwei Jahren das Internet näher gebracht hat, ist der Naturliebhaber und Angler mittlerweile ein passionierter Blogger und Online-Redakteur in seiner Branche. Texte zu den Themen Garten, Möbel, Ein- und Umzug sowie Dekoration und Bau sind sein täglich Brot.

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