Weihnachtsbeleuchtung – festlicher Glanz in der dunklen Jahreszeit

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Lichterketten
Elektrische Weihnachtsbeleuchtung ist aus dem Straßenbild der Städte und Dörfer nicht mehr wegzudenken. Sie zaubert anheimelnde Weihnachtsstimmung in die Wohnungen, aber auch auf Straßen, Gärten und in Parkanlagen. Ob bunt oder weiß, blinkend oder gleichmäßig strahlend, Lichtdekorationen gibt es für jeden Geschmack und in einer nahezu unüberschaubaren Vielfalt.

Mit einfachen Mitteln kann man wohlige Atmosphäre in die Wohnung zaubern

Seit vielen Jahren lieben es die Deutschen, ihre Häuser mit zahlreichen Lichterketten im Innen- und Außenbereich zu schmücken. Die Ketten umrahmen einige Fenster und winden sich an den winterlich bepflanzten Balkonkästen entlang. Besonders gut gefallen dieses Jahr Lichterketten, die direkt in dichte, künstliche Tannenzweige eingebunden ist. Zusätzlich werden Strohsterne und Weihnachtskugeln als Dekoration angebracht. Auf Sideboards im Wohnzimmer beispielsweise können Glas-Lichterkugeln in echtes Tannengrün gelegt werden. Die Kugeln harmonieren perfekt mit der Farbgebung des Raums und verstrahlen behagliche Gemütlichkeit. Neben den Kaminöfen stehen moderne Lichterpyramiden. Auch wenn der Ofen nicht angeheizt ist, verbreiten die LEDs durch die Färbung der Pyramiden warmes Licht. Auf blinkende Lichtfiguren wird allerdings immer mehr verzichtet. Viele finden, diese kitschig angehauchten, oft blinkenden und bunten Rentiere, Nikoläuse oder Engel passen besser nach Amerika und nicht zu besinnlichen, deutschen Weihnacht.

Auch der Stromverbrauch hält sich dank moderner LEDs in Grenzen

Kritiker der vielen Beleuchtungsobjekte in der Weihnachtszeit argumentieren oft, die Stromkosten wären viel zu hoch. Doch man kann schon länger Lichterketten und Lichtvorhänge, die ausschließlich durch LEDs beleuchtet werden, verwenden. Die kleinen Dioden verbrauchen recht wenig Strom im Vergleich zu dem, was alte Glühbirnen verbraucht hätten. Der Stromverbrauch der kleinen Lämpchen liegt im Schnitt bei nur 2,5 Watt. Außerdem halten diese Lichterketten viel länger. Die Birnen der Ketten lassen sich einfach austauschen und sind auch noch nach vielen Jahren u.a. hier erhältlich.

Handwerker TippEin Nachteil der LEDs liegt im deutlich härteren Licht. Dadurch wirken LED-Lichterketten nicht so romantisch weich. Jedoch kann man sich behelfen, indem man farbige Lichtschläuche, die mit weißen LEDs bestückt sind, anschafft.
Die kleinen Birnchen sind kristallförmig angeordnet und blinken in eisigem blau. Sie lassen beispielsweise ein Schlafzimmer dadurch wie ein Zimmer aus einem Wintermärchen wirken.

Sicherheit nicht aus den Augen lassen

Beim Erwerb von Weihnachtsbeleuchtung sollte man jedoch unbedingt auf die Prüfsiegel achten. Lichtdekoration von schlechter Qualität kann leicht zu einem Wohnungsbrand führen. Deshalb sollte man immer darauf achten, dass die gesetzlichen GS- und VDE-Prüfzeichen auf der Verpackung sind. Zusätzlich sollte man kontrollieren, ob diese wichtigen Prüfzeichen auch auf dem Leuchtartikel zu finden sind. Meist ist das Prüfsiegel auf einer fest angebrachten Plastiklasche am Stecker des Artikels. Außenlichterketten sollten außerdem unbedingt spritzwassergeschützt sein. Um keine unangenehmen Überraschungen zu erleben wird empfohlen, vor Installation der Lichtobjekte alle Kabel auf Beschädigungen zu überprüfen.

Video: Winterleuchten im Dortmunder Westfalenpark

Leider brennen auch die haltbaren Birnen gelegentlich durch. Die defekte Lampe sollte dann möglichst schnell gegen ein neues Birnchen gewechselt werden. Durch die Bauweise der Beleuchtungsketten erhöht sich die Leistung der intakten Lämpchen. Diese leuchten ja bei vielen Ketten weiterhin und verschleißen dadurch schneller.

Lesen Sie hier weiter: Spiegel.de – Glühbirnenverbot- Wärmer die Dioden nie blinkten

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Bildquelle: © Smileus – Fotolia.com

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Klaus Peters

Klaus Peters, 1970 in Dresden geboren, hat vor 10 Jahren seinen Handwerksmeister an der Meisterschule Hannover gemacht. Seit 2001 arbeitet und lebt der Frauenschwarm als selbständiger Handwerker (Gas & Wasser) in Berlin. Seit sein Sohn ihm vor zwei Jahren das Internet näher gebracht hat, ist der Naturliebhaber und Angler mittlerweile ein passionierter Blogger und Online-Redakteur in seiner Branche. Texte zu den Themen Garten, Möbel, Ein- und Umzug sowie Dekoration und Bau sind sein täglich Brot.

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