Yoga Zimmer einrichten: So gestalten Sie ihr Reich der Entspannung

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Millionen Menschen in Deutschland praktizieren Yoga. Der Sport geht mit einer Lebenseinstellung einher, die die Entspannung fördert und Körperbewusstsein aufbaut. Stressreduktion, Förderung der Beweglichkeit, Meditation, aber auch sport-therapeutische Ziele können mit Yoga erreicht werden. Die passende Ausrüstung ist wichtig, Ideal ist ein eigenes Yoga-Zimmer.

Die Einrichtung muss mit dem Fokus korrespondieren

Abhängig davon, warum man Yoga macht, kann die Einrichtung des Raums variieren. Wer sich beim Yoga meditativ entspannen will, einen Ausgleich sucht und den Alltag bei den täglichen Übungen komplett hinter sich lassen will, sollte sein Yoga-Zimmer einrichten im Stil des Minimalismus. Helle Wände, keine Dekoration und nur die benötigten Matten und Kissen helfen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Wer dagegen eher den sportlichen Aspekt in den Mittelpunkt stellt, darf ruhig etwas mehr Equipment bereithalten. Verschiedene Matten von unterschiedlicher Stärke und Größe sind beispielsweise sinnvoll, wenn ganz unterschiedliche Arten von Übungen ausgeführt werden. Anregend und doch harmonisch wirken Räume, die in hellen Gelb- und Orangetönen gehalten sind.

Handwerker Tipp
Beim Yoga-Zimmer einrichten sollte nicht nur auf die Farbe der Wände und Decke geachtet werden, sondern auch auf die Accessoires und die Ausrüstung: Harmonie steht im Mittelpunkt.

 

Dunkle Töne spenden Geborgenheit

Normalerweise wird Yoga mit einer weltoffenen, fröhlichen und harmonischen Einstellung assoziiert. Manchmal tut aber die Geborgenheit von kühlen, dunklen Räumen gerade gut. Wand- und Deckenfarben im Bereich von Grau und Blau, die eher dunkel gehalten sind und bisweilen ins Grünliche changieren, wecken ein Gefühl von Geborgenheit. In der vertrauensvollen Atmosphäre fällt es vielleicht leichter, sich ganz auf sich selbst zu konzentrieren, sich vertrauensvoll in Atem- und Bewegungsübungen fallen zu lassen.

Farben beeinflussen die Wohnatmosphäre. Erdige, warme Töne können das zwar auch leisten, wirken aber unter Umständen wieder zu anregend. Einige wenige Dekorationsgegenstände können übrigens als Fixpunkt dienen und die Mediation erleichtern. Diese Gegenstände dürfen sich auch in eher dunkel eingerichteten Räumen farblich absetzen und einen Kontrast erzeugen.

Video: Yoga Raum der Yogaschule in Papenburg

Dem Kerngedanken von Yoga entspricht eine natürliche Einrichtung

Yoga will den Menschen nicht nur mit sich selbst ins Reine bringen, sondern auch für Harmonie mit der Umgebung sorgen. Aus diesem Gedanken heraus ist eine naturnahe Einrichtung oder eine Einrichtung aus Naturmaterialien sinnvoll.

Mit viel Natur das Yoga-Zimmer einrichten kann bedeuten:

  • Ein Zimmer mit Wänden, Böden und Decke aus Holz, mit Zimmerpflanzen und Einrichtungsgegenständen aus pflanzlichen Materialien gestalten.
  • Ein Zimmer im Zen-Stil einrichten, das zwar durchaus minimalistisch und schlicht daherkommt, aber dank Steinen, Bambus und Sand als Materialien und Dekoration die Natur ins Haus holt.
  • Ein Zimmer so gestalten, dass es sich in die Natur öffnet, wo der Übergang von Innen- zu Außenraum dank offener Türen, großer Fenster und einer entsprechenden Gestaltung mit Naturstein, Holz und Pflanzen verschwimmt.

Letzten Endes muss die Einrichtung so gewählt werden, dass sie dem Kerngedanken der eigenen Ausrichtung des Yoga dienlich ist. Es muss übrigens nicht gleich ein ganzes Zimmer sein: Eine Yoga-Ecke lässt sich auch im Wohn- oder Schlafzimmer einrichten, kann auf dem Balkon oder der Veranda kreiert werden. Idealerweise ist die Ecke mit einem Vorhang oder einem anderen (flexiblen) Sichtschutz vom normalen Wohnraum abgetrennt.

Weniger ist oft mehr

Das eigene Yoga-Zimmer einrichten bedeutet grundsätzlich, sich selbst einen Raum zu schaffen, auf den man sich freut, der ganz im Zeichen der Yoga-Praxis steht. Das ist eine andere Erfahrung als Yoga gemeinsam mit anderen Yogis oder unter der Anleitung eines Yoga-Lehrers zu machen. Und dementsprechend sorgsam sollte man beim Yoga-Zimmer einrichten vorgehen. 2,5 m x 3,5 m sind ausreichend für nahezu alle Yoga-Übungen, und der Sport ist an sich genügsam. Immerhin reicht in der Regel eine Matte als Unterlage, um Yoga selbst in der freien Natur zu praktizieren!

 

Titelbild: © istock.com – fizkes

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Klaus Peters

Klaus Peters, 1970 in Dresden geboren, hat vor 10 Jahren seinen Handwerksmeister an der Meisterschule Hannover gemacht. Seit 2001 arbeitet und lebt der Frauenschwarm als selbständiger Handwerker (Gas & Wasser) in Berlin. Seit sein Sohn ihm vor zwei Jahren das Internet näher gebracht hat, ist der Naturliebhaber und Angler mittlerweile ein passionierter Blogger und Online-Redakteur in seiner Branche. Texte zu den Themen Garten, Möbel, Ein- und Umzug sowie Dekoration und Bau sind sein täglich Brot.

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