5 kreative Ideen, wie Sie Ihre DVD-Sammlung organisieren können

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DVD Stapel

DVDs lassen sich zwar in Regale stellen, auf dem Boden zu Stapeln türmen und im Zweifelsfall auch unter dem Sofa lagern – wirklich schön ist das aber nicht. Kreative Ideen, die sich leicht umsetzen lassen, machen aus der Mediensammlung einen echten Hingucker: gut organisiert und formschön.

Aufbewahrung ist nicht alles: Ordnung muss sein

Natürlich kann man DVDs einfach irgendwie in Kisten und Regale räumen. Wenn mehr als 20 von den Dingern vorhanden sind, wird man aber unter Umständen recht lange nach dem gewünschten Exemplar suchen. Bevor es also um die Umsetzung interessanter Heimwerkerprojekte zwecks Aufbewahrung geht, sollte ein Ordnungsprinzip klar sein:

  • ganz klassisch nach Genre: Action in eine Kiste, Romanzen in eine andere, Kinderfilme in die dritte
  • nach Technik: 3D, HD, Blueray und herkömmliche DVD sind schließlich unterschiedliche Formate
  • nach Vorlieben: oft gesehen, nicht so oft gesehen, für besondere Anlässe, Fehlkäufe
  • nach Anlass: für die Liebste, mit dem besten Kumpel, besser nicht abends anschauen, Taschentücher bereitlegen oder für den Bierabend
  • nach Datum: zuletzt gesehene DVDs werden immer an bestimmtes Ende der langen Reihe gestellt, so dass sich eine Chronologie ergibt

Handwerker Tipp

Regale selbst gestalten

Es muss nicht immer das DVD-Regal aus dem nächsten Möbelhaus sein, das wirkt schnell langweilig. Individuell gestaltete DVD-Regale sind echte Hingucker, die inzwischen einfach und bequem online gestaltet und bestellt werden können. Passend für die eigenen Ordnungsvorlieben und räumlichen Möglichkeiten sind bei der Gestaltung in Breite und Höhe fast keine Grenzen gesetzt.

Fortlaufende Reihe in luftiger Höhe

Eine Aufbewahrungsart, die garantiert in jedes Heimkino integriert werden kann, ist die Reihe umlaufender Bretter direkt unter der Decke. Der Abstand zur Decke wird so gewählt, dass die DVDs genau hineinpassen. Das hat einen praktischen Grund: Darauf kann sich kein Staub sammeln. Das Brett sollte nicht zu dick sein und gerade tief genug für die DVD-Hülle. Die Befestigung der Wandregale ist ganz einfach. Die umlaufenden Bretter werden mit feinen Winkeln befestigt, die abhängig von der Stärke und Länge der verwendeten Bretter, etwa alle 60 bis 150 cm unter den Brettern verschraubt werden. DVDs sind leicht, die ganze Konstruktion ist also eine recht luftige, leichte Sache. Und wenn die Bretter voll sind, findet darunter garantiert eine zweite Reihe DVDs auf gleichen Brettern Platz. Die Bretter sollten glatt gehobelt und mit einer Lasur versehen sein, können aber auch gestrichen werden. Eine weitere Idee: Die Bretter an den Enden mit einer kleinen Leiste versehen und etwas schräg anbringen, anstelle eines langen umlaufenden Brettes also mehrere kurze, die immer wieder unterbrochen sind und leicht schräg stehen.

Kleine Boxen gliedern den Raum farbenfroh

Wer nicht so sehr auf Bretter und fortlaufende Reihen steht, sollte in Betracht ziehen, einzelne kleine Boxen für jeweils fünf bis zehn DVDs an die Wände zu hängen. Auch hier gilt: Alle Ordnungsprinzipien sind möglich. Die Boxen können aus alten Obst-,  Wein- oder Holzkisten ohne Deckel bestehen, können aus stabilem Karton sein oder aus ein paar Brettern und Leisten selbst angefertigt werden. Wichtig ist, dass das Holz nicht splittert und einen haltbarmachenden Überzug hat. Die Boxen können:

  • exakt über- oder nebeneinander angebracht werden.
  • eine Treppe bilden.
  • scheinbar unorganisiert und wie zufällig irgendwo an der Wand angebracht werden.

Sie werden übrigens einfach verdübelt und müssen kein großes Gewicht aushalten. Ein Farbcode (rot für Schnulzen, gelb für Action etc.) hilft.

Video: DIY – DVD Regal selber bauen

Für die eigene Ordnung kreativ werden

Ganz egal, welches Ordnungssystem letzten Endes verwendet wird: Es muss praktisch sein und zum eigenen Lebensstil passen. Eine coole Einrichtung und angesagte Filme auf DVD sind schließlich nicht alles. Wirklich glücklich wird man nur, wenn man ein Ordnungssystem findet, das auch praktikabel ist. Und dazu müssen Ordnungskriterien genauso zusammenpassen wie die Aufbewahrung. Übrigens kann eine digital Inventarliste auch Wunder wirken. Ganz herkömmlich auf Papier geht das natürlich auch, je nachdem was einem Hilft den Überblick zu behalten.

Titelbild: ©istock.com – EuToch

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Klaus Peters

Klaus Peters, 1970 in Dresden geboren, hat vor 10 Jahren seinen Handwerksmeister an der Meisterschule Hannover gemacht. Seit 2001 arbeitet und lebt der Frauenschwarm als selbständiger Handwerker (Gas & Wasser) in Berlin. Seit sein Sohn ihm vor zwei Jahren das Internet näher gebracht hat, ist der Naturliebhaber und Angler mittlerweile ein passionierter Blogger und Online-Redakteur in seiner Branche. Texte zu den Themen Garten, Möbel, Ein- und Umzug sowie Dekoration und Bau sind sein täglich Brot.

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