Savoire-vivre für’s Sonnenbad – Deckchairs im Garten

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Sonnenbad auf einem Deckchair

Sonnenbad auf einem DeckchairEin verwöhnendes Sonnenbad am Strand, ein leichtes Lüftchen vom Luxus der Cruisliner und eine salzige Meeresbrise als Vorbote ferner Reiseziele: Nichts geht über positive Assoziationen beim Relaxen im Freien. Deshalb hat sich der Deckchair einen Stammplatz auf jeder Terrasse verdient.

Generell werden unter dem Begriff alle portablen Varianten einer bequemen Sitzgelegenheit zusammengefasst. So gesehen deuten archäologische Funde darauf hin, dass schon zur Bronzezeit auf den Komfort eines Deckchairs nicht verzichtet wurde. Wer das Wort aufschnappt, hat jedoch umgehend zwei Designklassiker vor Augen.

In britischen Seebädern und auf Cruiselinern zuhause

Mitte des 19. Jahrhunderts wurden sportliches Freizeitvergnügen, Sommerfrischen am Strand und abenteuerliche Ozeanreisen immer beliebter. Zumindest wurde die gehobene Society von der Unternehmungslust und dem Reisefieber erfasst. Deshalb wundert es nicht, dass Thomas Moore für seinen klappbaren Stuhl aus drei Holzfragmenten und einer Liegefläche aus olivgrünem Canvas viel Applaus erntete. Noch immer ist das Modell, auch bekannt als Brighton Beach Chair, die treffende Quintessenz von Sommer, Sonne, Strand und Meer.

Wer durchs Maritime Museum of the Atlantic im kanadischen Halifax schlendert, erlebt ein Déjà-vu. Dort findet sich ein Deckchair, der zur Ausstattung der Titanic gehörte. Die gehobene Eleganz für luxuriöse Kreuzfahrtschiffe fasziniert. Der klappbare Liegestuhl ist aus witterungsbeständigem Teakholz gefertigt und bringt somit die notwendige Robustheit für den Außeneinsatz auf hoher See mit. Zugleich wirkt das Design mit den sanft geschwungenen Paneelen luftig und leicht. Unwillkürlich machen sich Träume von der feinen Art der Weltentdeckung mit Cruiselinern breit.

Handwerker Tipp

Inspirierendes Arrangement für die Sommerfrische

Liegestühle mit Vintage-Charakter werten die Terrasse bereits einzeln auf. Sehr edel und ausgefallen wirkt ein Tête-à-Tête mit anderen Ikonen der Zeitgeschichte. Stellen Sie sich vor: Auf der Veranda lädt ein massiver Steamer Chair zum Entspannen ein, der bunt bespannte Brighton belebt die Wiese und am Gartenteich bietet sich ein Strandkorb zum Verweilen mit Aussicht an. So avancieren die eigenen Gefilde zu einer Weltreise durch das Savoir-vivre der Sonnenhungrigen.

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Unvergänglicher Esprit von Designklassikern

Der historische Streifzug durch die Geschichte des Liegestuhls ist aufschlussreich für die Gestaltung der Terrasse. Kaum ein Möbelstück für den Garten vereint so exzellent funktionale Charakteristiken mit stilvollem Flair. Schon an Deck der mondänen Kreuzfahrtschiffe waren funktionales Design und eine solide Verarbeitung beim Equipment unverzichtbar. Derartige Eigenschaften kommen auch dem gegenwärtigen Lifestyle entgegen. Zugleich war es eine Selbstverständlichkeit, dass den Augen der betuchten Passagiere geschmeichelt wurden, während sie sich über exzellente Bequemlichkeit freuten. So erklärt sich leicht, warum allein der Anblick von einem Deckchair bis heute das Herz höher hüpfen lässt.

Foto © De Visu – shutterstock.com

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Klaus Peters

Klaus Peters, 1970 in Dresden geboren, hat vor 10 Jahren seinen Handwerksmeister an der Meisterschule Hannover gemacht. Seit 2001 arbeitet und lebt der Frauenschwarm als selbständiger Handwerker (Gas & Wasser) in Berlin. Seit sein Sohn ihm vor zwei Jahren das Internet näher gebracht hat, ist der Naturliebhaber und Angler mittlerweile ein passionierter Blogger und Online-Redakteur in seiner Branche. Texte zu den Themen Garten, Möbel, Ein- und Umzug sowie Dekoration und Bau sind sein täglich Brot.

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