Deutschland schläft zu hart – mögliche Lösungswege

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Pärchen testet Matratze

Der Wahl der Matratze kommt in Deutschland nur selten die Bedeutung zu, die ihr gebührt. Nur so ist zu erklären, dass viele Menschen hierzulande einen zu harten Untergrund für ihre nächtliche Ruhe wählen. Die Folgen davon zeigen sich nicht nur bei der Betrachtung der Schlafqualität, denn sogar die Haltung kann auf diese Weise nachhaltig beeinflusst werden.

Spezifische Anforderungen

Wie leicht wäre es, einfach einer pauschalen Angabe bezüglich des Härtegrades zu folgen. Da diese Angabe von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich ist, hilft nur probeliegen. Denn die Wahl des Härtegrades ist von sehr individuellen Faktoren, wie Körpergewicht und Statur, abhängig. Wichtig ist vor allem eine punktgenaue Anpassung an die Körperkonturen. Nur so gelangt die Wirbelsäule in eine gerade Position und der Körper kann sich regenerieren.

Einige Hersteller verstehen es längst, mit punktuellen Belastungen der Matratze geschickt umzugehen. So bieten unter anderem Tempur Matratzen bei perfekt-schlafen.de die Gelegenheit, einen passenden Ausgleich zu schaffen. Das viscoelastische Material, das ursprünglich für die Raumfahrt entwickelt wurde, bietet hervorragende Druckentlastung und passt sich dem Körper millimetergenau an. Das Liegegefühl ist dabei eher etwas weicher und vermittelt einen fast schwebenden Zustand.

Der Einfluss auf organische Strukturen

Oft sind wir gar nicht dazu in der Lage, uns ein Bild von den Auswirkungen des Härtegrads auf den Körper zu machen. Doch gerade am Beispiel der seitlichen Schlafposition lässt sich sehr gut erklären, welcher Prozess hier vor sich geht. Hier sind es Hüften und Schultern, welche mit ihrem großen Gewicht und der hervorstehenden Position den stärksten Druck auf die Matratze ausüben. Nur das korrekte Einsinken von Hüften und Schultern im richtigen Maße sorgt dafür, dass ein ausgeglichenes Niveau erreicht werden kann. Ziel ist es, die Wirbelsäule in eine ergonomisch gerade Linie zu bringen. Dafür müssen Schultern und Becken tief genug einsinken können. Ist dies erreicht, können sich Bandscheiben, Muskulatur und Wirbelsäule regenerieren.

Das passende Material

Neben der Entscheidung über den Härtegrad, die allzu oft zu einer zu harten Matratze auf dem Bett führt, muss eine Entscheidung über das verwendete Material getroffen werden.

  • Besonders beliebt sind Kaltschaummatratzen. Diese sind modern, besonders leicht, handlich und attraktiv im Preis.
  • Eine Alternative wäre Latexmatratzen, die über eine sehr hohe Punktelastizität verfügen aber aufgrund ihres hohen Gewichtes auf viele Menschen eher unattraktiv wirken.
  • Hoch im Kurs stehen auch Taschenfederkernmatratzen, die je nach Anzahl der verbauten Federn über eine sehr gute Punktelastizität verfügen, dabei besonders atmungsaktiv sind und für ein eher kühles Bettklima sorgen.

Egal für welches Kernmaterial sie sich entscheiden, wichtig ist, dass sich die Matratze optimal an den Körper anpasst und keinesfalls zu hart oder auch zu weich ist. Ein gesundes Mittelmaß aus Entlastung und Stützung bietet langfristig die beste Erholung.

Titelbild: ©iStock.com – vadimguzhva

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Klaus Peters

Klaus Peters, 1970 in Dresden geboren, hat vor 10 Jahren seinen Handwerksmeister an der Meisterschule Hannover gemacht. Seit 2001 arbeitet und lebt der Frauenschwarm als selbständiger Handwerker (Gas & Wasser) in Berlin. Seit sein Sohn ihm vor zwei Jahren das Internet näher gebracht hat, ist der Naturliebhaber und Angler mittlerweile ein passionierter Blogger und Online-Redakteur in seiner Branche. Texte zu den Themen Garten, Möbel, Ein- und Umzug sowie Dekoration und Bau sind sein täglich Brot.

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