Fotoleinwände, Poster, Bilder – Welches Format passt in mein Wohnzimmer?

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Fotoleinwand im Wohnzimmer
Fotoleinwände, Poster und Bilder sind an sich die idealen Dekorationsmittel, um karge Wohnzimmerwände optisch aufzupeppen und die gesamte Inneneinrichtung dadurch um einen individuellen Blickfang zu bereichern. Damit sie ihre dekorative Wirkung optimal entfalten können, müssen sie allerdings vonseiten ihres Formats, ihrer Größe und ihres Motivs perfekt mit der vorherrschenden Raumsituation harmonieren.

Welche Formate eignen sich für welche Motive?

Fotoleinwände, Poster und Bilder gibt es sowohl in quadratischen, als auch in rechteckigen Formaten. Die rechteckigen Formate können je nach Seitenverhältnissen in Hochformate, Querformate und Längsformate beziehungsweise Panoramaformate unterteilt werden. Die gängigsten Seitenverhältnisse bei Hoch- und Querformaten sind 3:4 beziehungsweise 4:3 und 1:2 beziehungsweise 2:1. Bei Panoramaformaten sind wiederum Seitenverhältnisse von 3:1 oder 4:1 üblich, wobei es auch zunehmend Panoramaleinwände mit dem für Kinofilme typischen Seitenverhältnis von 16:9 gibt.

Welches Format nun für das eigene Wohnzimmer ideal wäre, hängt stark von dem Motiv selbst ab, da zum Beispiel die Skyline einer ganzen Stadt am besten auf einer Panoramaleinwand zur Geltung käme, wohingegen man bei einem einzigen Hochhaus oder einem hohen Baum lieber zu einem schmalen Hochformat greifen sollte. Für Porträts bieten sich wiederum eher quadratische oder leicht rechteckige Formate an, wenngleich die Formatwahl in letzter Instanz einzig und alleine vom eigenen Geschmack abhängig gemacht werden sollte.

Video: Vom Digitalfoto zur Fotoleinwand

Wie groß dürfen Fotoleinwände, Poster und Bilder sein?

Die Größe der Fotoleinwand, des Posters oder des Bildes sollte in erster Linie von der Raumgröße, der Anordnung der Möbel und der freien Fläche an der betreffenden Wand abhängig gemacht werden. Wobei anzumerken ist, dass diese Kriterien selbstverständlich auch bei der Formatwahl berücksichtigt werden müssen. Außerdem sollte die Größe zum Motiv passen, da sonst die Gefahr besteht, dass es zu wuchtig wirkt oder kaum Details zu erkennen sind.

Handwerker Tipp

Wie lassen sich die perfekte Größe, das richtige Format und das passende Motiv ermitteln?

Da man Größen, Formate und die tatsächliche Wirkung eines Posters, Bildes oder einer Leinwand nur schwer abschätzen kann, empfiehlt es sich, eine kleine Vorlage zu erstellen. Alles, was man dafür braucht, sind eine Digitalkamera, ein Computer und ein simples Bildbearbeitungsprogramm. An sich sollte auch schon ein Smartphone mit integrierter Kamera und passender App ausreichen, wobei die Vorlagenerstellung am Computer den Vorteil hat, dass man dank der größeren Bildschirmfläche einen deutlich besseren Eindruck über das finale Ergebnis gewinnt.

Um die Vorlage zu erstellen, muss man zunächst die betreffende Wand fotografieren und das Bild dann in ein Bildbearbeitungsprogramm beziehungsweise eine entsprechende App übertragen. Daraufhin kann man auch schon das gewünschte Motiv laden und auf dem Foto platzieren. Dabei empfiehlt es sich, verschiedene Positionen auszutesten und ein wenig mit den Kontrastwerten, der Farbsättigung, der Helligkeit sowie dem Größen- und Seitenverhältnis des Motivs zu experimentieren.

In Bezug auf das Bildbearbeitungsprogramm ist abschließend noch anzumerken, dass Betriebssysteme in der Regel schon von Haus aus mit einfachen Softwarelösungen ausgestattet sind, die eigentlich mehr als ausreichend sein sollten, sodass man sich kein eigenständiges Programm zulegen muss. Ungeachtet dessen findet man im Internet unzählige Programme, deren Nutzung zumindest für Privatanwender völlig kostenlos ist.

Anmerkung zum Ausdruck eigener Fotos

Dank der hochmodernen Druckverfahren von heute ist es längst kein Problem mehr, selbst großformatige Fotoleinwände, Poster und Bilder mit eigenen Motiven anfertigen zu lassen. Wer jedoch ein digitales Foto als Vorlage verwenden möchte, sollte darauf achten, dass es eine möglichst hohe Auflösung hat, da das Endresultat je nach Vergrößerungsgrad sonst zu unscharf oder pixelig werden könnte.

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Bildquelle: © Patryk Kosmider – shutterstock.com

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Klaus Peters

Klaus Peters, 1970 in Dresden geboren, hat vor 10 Jahren seinen Handwerksmeister an der Meisterschule Hannover gemacht. Seit 2001 arbeitet und lebt der Frauenschwarm als selbständiger Handwerker (Gas & Wasser) in Berlin. Seit sein Sohn ihm vor zwei Jahren das Internet näher gebracht hat, ist der Naturliebhaber und Angler mittlerweile ein passionierter Blogger und Online-Redakteur in seiner Branche. Texte zu den Themen Garten, Möbel, Ein- und Umzug sowie Dekoration und Bau sind sein täglich Brot.

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