Infrarotheizungen – Preisbildung und -unterschiede

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Heizungskosten senken

Die Preise für Infrarotheizungen variieren auf dem freien Markt sehr stark. Für eine klassische Infrarotheizung mit den Maßen 90 x 60 cm und 600 Watt beispielsweise, hat unsere Analyse ergeben, dass die Preise zwischen 140€ von Billiganbietern bis zu 750€ von sehr hochpreisigen Markenherstellern reichen. Doch wie können, falls überhaupt möglich, solch enorme Preisunterschiede gerechtfertigt werden? Welche Kriterien sind ausschlaggebend für die Preisbildung? Und worauf sollte beim Kauf geachtet werden?

Folgende Faktoren nehmen Einfluss auf den Preis einer Infrarotheizung:

1. Herstellung und verwendete Rohstoffe

• Produktionskosten und Materialeinsatz

Aus welch einem Material ein Infrarotheizkörper gefertigt ist und mit welchen Kosten die Produktion dieser verschiedenen Werkstoffe verbunden ist, schlägt sich zentral auf den Preis der Heizung aus. So sind Infrarotheizungen aus Naturstein beispielsweise, aufgrund dessen, dass Naturstein ein viel teurerer Rohstoff ist als Stahl, um ein vielfaches kostspieliger als klassische Paneele mit Stahlgehäuse und Glasbildheizungen, weil der Digitaldruck hohen Temperaturen Stand halten muss und aufwendig hergestellt wird, teurer als Glasheizungen ohne Bild.

Handwerker Tipp

• Produktionsland und Qualität der Materialien

Das Land der Herstellung und damit verbunden die Qualität der verarbeiteten Materialien ist im Bezug auf Infrarotheizpaneele nicht zu unterschätzen. Werden hochwertige Stoffe aus Deutschland in aufwendiger Produktion in Deutschland gefertigt, schnellen die Preise schnell in die Höhe. Im europäischen Ausland gibt es durchaus gute Hersteller, der Preis für diese qualitativ hochwertig produzierten Infrarotheizungen unterscheidet sich dann allerdings auch kaum von in Deutschland hergestellten Heizungen.

Video: „Hamburg sieht grün“ – Infrarotheizung

2. Produktmerkmale, Besonderheiten und verschiedene Prüfzeichen

• Produktfunktionen

Ein enorm wichtiger Faktor für den bestmöglichen Betrieb von Infrarotheizungen sind die Temperaturen, die sich auf der Rückseite des Heizkörpers bilden. Auf infrarotheizung-experten.de finden Sie viele hilfreiche Tipps zu den Produktinformationen. Um keine wertvolle Energie, und damit verbunden, bares Geld, zu verlieren, sollten diese Temperaturen möglichst niedrig gehalten werden. Bei 90% aller Hersteller, selbst bei namhaften Markenherstellern für Infrarotheizungen, erhitzen sich die Rückseiten der Heizungen auf bis zu 50°C.

Die Firma Haustek sticht mit einer Erhitzung der Rückseiten von nur 20-30°C eindeutig aus der Masse der Fabrikanten heraus. Diese geringe Hitze wird einerseits durch eine besondere Verarbeitung der Produkte und andererseits durch eine hohe Dämmqualität auf der Rückseite der Heizkörper gewährleistet und treibt den Preis nach oben.

Andere Eigenschaften, wie z.B. integrierte Funkthermostatsysteme und patentierte Aufhängesysteme können die Infrarotheizung ebenso teurer machen.

• TÜV, GS und Co.

Prüfsiegel und Zertifikate wie das TÜV-Siegel wecken Vertrauen und sollen Qualität garantieren. Für die Hersteller sind sie allerdings sehr kostspielig, da jedes einzelne Paneel separat getestet werden muss und jährliche Kosten für die werbliche Nutzung anfallen. Bietet ein Fabrikant beispielsweise eine Serie von Infrarotheizungen mit zehn verschiedenen Wattleistungen an, muss er mit Kosten zwischen 70.000 und 100.000 € rechnen, welche dann üblicherweise auf den Verkaufspreis aufgeschlagen werden.

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Bildquelle: © istock.com/trabachar

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Klaus Peters

Klaus Peters, 1970 in Dresden geboren, hat vor 10 Jahren seinen Handwerksmeister an der Meisterschule Hannover gemacht. Seit 2001 arbeitet und lebt der Frauenschwarm als selbständiger Handwerker (Gas & Wasser) in Berlin. Seit sein Sohn ihm vor zwei Jahren das Internet näher gebracht hat, ist der Naturliebhaber und Angler mittlerweile ein passionierter Blogger und Online-Redakteur in seiner Branche. Texte zu den Themen Garten, Möbel, Ein- und Umzug sowie Dekoration und Bau sind sein täglich Brot.

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