Von Wasserbett bis Bockspringbett: Wo schläft es sich am gesündesten?

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Es kann nicht hinreichend erklärt werden, von welch eminenter Bedeutung ebenso erholsamer wie gesunder Schlaf für das ganzheitliche Wohlbefinden und die daraus resultierende Lebensqualität ist. Da das Bett maßgeblich für die Qualität des Schlafes verantwortlich ist, sollte sich demzufolge jeder vor einem anstehenden Bettenkauf näher mit den gängigsten Bettenvarianten befassen.

Die Vor- und Nachteile von Wasserbetten

Es steht außer Frage, dass Wasserbetten ein absolut einzigartiges Liegegefühl bescheren, das in dieser Form kein anderes Bett bieten kann. Zudem erlauben sie es, den Liegekomfort durch das flexible Variieren der Füllmenge und der Wassertemperatur fein nuanciert an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Das Problem ist bloß, dass die Liegefläche von Wasserbetten durchgehend ist, sodass sich Paare eine gewisse Kompromissbereitschaft in Bezug auf den Liegekomfort aufbringen müssen.

Ferner ist darauf hinzuweisen, dass sich Wasserbetten bei optimaler Füllung zwar recht gut an den Körper anpassen können, aber keine punktgenaue Unterstützung liefern und daher zumindest Menschen mit Rückenbeschwerden oder dergleichen nicht uneingeschränkt empfohlen werden dürfen. Hinzukommt, dass sich das Hinlegen sowie das Aufstehen je nach Füllmenge als recht schwierig erweisen kann.

Die Vor- und Nachteile von Boxspringbetten

bett-schlafzimmerBoxspringbetten wirken schon auf den ersten Blick wie der Inbegriff kuschlig weicher Behaglichkeit. Zumeist sind die Matratzen von Boxspringbetten auch tatsächlich so weich, dass Liegende in ihnen geradezu versinken. Allerdings liegt hierin auch gleich der Hauptkritikpunkt, den die Stiftung Warentest vor einigen Jahren in Bezug auf den Liegekomfort von Boxspringbetten aufführte. Allerdings muss hierbei zunächst darauf hingewiesen werden, dass Stiftung Warentest verhältnismäßig wenige Betten testete, sodass das Endergebnis des damaligen Tests nur bedingt als repräsentativ bezeichnet werden darf. Zudem gibt es seitdem viele neue Boxspringbettsysteme, die sich von den damals getesteten Betten doch klar unterscheiden.

 

Leseempfehlung: Boxspringbetten im Test: Schlafen wie im Hotel

Dennoch bleibt festzuhalten, dass Boxspringbetten in der Regel durchgehende Liegeflächen haben. Davon abgesehen muss darauf hingewiesen werden, dass die Experten von Stiftung Warentest auch Positives über die getesteten Betten zu berichten wussten. So zum Beispiel, dass die Betten das Ein- und Aussteigen aufgrund ihrer angenehmen Höhe merklich erleichtern würden, wodurch sie selbst für Ältere sowie alle jene mit Rückenleiden oder Gelenkbeschwerden bestens geeignet seien.

Video: Matratzen Test | Stiftung Warentest

Die Vor- und Nachteile von Lattenrostbetten

Lattenrostbetten mögen im Vergleich zu Boxspringbetten oder Wasserbetten vielleicht etwas altmodisch anmuten. Dennoch bieten die Klassiker unter den Betten, als die Lattenrostbetten zweifelsohne bezeichnet werden müssen, viele Vorteile, die andere Bettenarten schlichtweg vermissen lassen. Der wohl wichtigste Vorteil ist dabei gleich der, dass die Auswahl an unterschiedlichen Lattenrosten und dazu passenden Matratzen heutzutage geradezu grenzenlos scheint, sodass jeder für sich genau den Lattenrost und genau die Matratze aussuchen kann, die im perfekten Zusammenspiel den bestmöglichen Liegekomfort bieten. Interessant sind in diesem Zusammenhang auch Zirbenholzbetten wie auf lamodula.de. Bioaktive Kräfte der Zirbe (Arve) und deren ätherischen Öle können die Erholungsfähigkeit deutlich steigern.

Handwerker Tipp

Keine Kompromisse für Paare

Eine weiterführende Besonderheit dabei ist, dass im Fall von Doppelbetten jede Betthälfte für sich mit einem eigenen Lattenrost und einer eigenen Matratze ausgestattet werden kann, sodass Paare keine diesbezüglichen Kompromisse eingehen müssen. Allerdings müsste auf eine durchgehende Liegefläche verzichtet werden, was wiederum ganz eigene Nachteile nach sich ziehen könnte. Ein weiterer Nachteil von Lattenrostbetten im Vergleich zu Wasserbetten und Boxspringbetten ist, dass sie deutlich schlechter vor aufsteigender Kälte schützen.

Das eigene Empfinden entscheidet

Letztendlich hat jede Bettenvariante für sich ihre eigenen Vor- und Nachteile. Davon abgesehen sind und bleiben Menschen Individuen, die den Liegekomfort ein und desselben Bettes völlig unterschiedlich empfinden können. Demzufolge sollte sich beim Bettenkauf immer ausreichend Zeit zum ausgedehnten Probeliegen in möglichst vielen verschiedenen Betten genommen werden.

Titelbild: © kettaphoto
Textbild: © KatarzynaBialasiewicz

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Klaus Peters

Klaus Peters, 1970 in Dresden geboren, hat vor 10 Jahren seinen Handwerksmeister an der Meisterschule Hannover gemacht. Seit 2001 arbeitet und lebt der Frauenschwarm als selbständiger Handwerker (Gas & Wasser) in Berlin. Seit sein Sohn ihm vor zwei Jahren das Internet näher gebracht hat, ist der Naturliebhaber und Angler mittlerweile ein passionierter Blogger und Online-Redakteur in seiner Branche. Texte zu den Themen Garten, Möbel, Ein- und Umzug sowie Dekoration und Bau sind sein täglich Brot.

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