Matratzen Test 2015: Welche Matratzen fördern einen gesunden Schlaf?

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Paar auf Matratze

Gesunde Matratzen zu finden ist gar nicht so einfach. Es gibt zahlreiche Modelle von verschiedensten Herstellern und in verschiedenen Preisklassen – doch welche ist die Richtige? Eine Vielzahl von Kriterien wie Härtegrade, Liegezonen, Größe der Matratze und Preisniveaus sollte beim Kauf beachtet werden.

Was sind Gesunde Matratzen?

Der Mensch verbringt etwa ein Drittel seines Lebens mit Schlafen. Das bedeutet, dass der Durchschnittsmensch somit ca. 8,2 Stunden am Tag schläft. Der Schlaf wird oft unterschätzt, dabei ist der Schlaf ausgesprochen wichtig. Schlaf dient der Regeneration von Körper und Geiste. Sowohl die Fähigkeit Leistungen zu erbringen, sowie die emotionale Ausgeglichenheit hängt entscheidend von einem erholsamen Schlaf ab. Menschen, die gut und ausreichend schlafen, leben gesünder und länger. Somit ist es wichtig, die eigenen Schlafgewohnheiten zu überprüfen und den gesunden Schlaf zu fördern.

Hier spielt auch die richtige Matratzenwahl eine wesentliche Rolle. Auch Rückenschmerzen können auf eine schlechte oder unpassende Matratze zurückzuführt werden. Daran sind Fehlbelastungen der Wirbelsäule schuld, die während des Schlafs entstehen. Gute und gesunde Matratzen passen sich dem Körper an, stützen die Wirbelsäule und wirken sich so gesund auf den Rücken aus.

Video: Matratzen Test der Stiftung Warentest

Eine gute Feuchtigkeitsregulierung
Pro Nacht verliert der Mensch bis zu 1,5 Liter Schweiß. Eine gute Matratze muss somit in der Lage sein, die entstandene Feuchtigkeit abzuleiten. Hier hilft regelmäßiges Lüften. Besonders der Lattenrost ist für eine ausreichende Luftzirkulation verantwortlich. Matratzenauflagen sind aus hygienischen Gründen zudem absolut empfehlenswert.

Die richtige Härte
Die Aufgabe der Matratze besteht darin, den Körper zu stützen und sich ihm anzupassen. Dafür sollte man den Härtegrad der Matratzen gesund und auf das persönliche Körpergewicht abstimmen. Schwere Menschen benötigen eher eine härtere Matratze, um nicht zu versinken, weiche Matratzen sind eher für leichtere Menschen geeignet. Für die optimale Anpassung des Körpers an die Matratze sorgt zudem die Punktelastizität. Im Gegensatz zu flächenelastischen Matratzen, sorgen punktelastischen Matratzen dafür, dass die Matratze punktuell an den Stellen nachgibt, die mit mehr Gewicht belastet werden. Schwere Körperstellen, wie Hüfte und Schulter können so problemlos einsinken.

Was beschreibt der Härtegrad bei Matratzen?
Der Härtegrad (H) ist ein Maß für die Härte einer Matratze:

Härtegrad 1 (H1) = weich
Härtegrad 2 (H2) = mittel
Härtegrad 3 (H3) = hart
Härtegrad 4 (H4) = sehr hart

Je höher der Härtegrad, desto härter und belastbarer ist sie. Ob der Härtegrad der Matratzen gesund und passend ist, erkennt man, wenn die Wirbelsäule in der Seitenlage eine Waagrechte bildet. In Rückenlage darf der Rücken nicht in ein Hohlkreuz verfallen.

Gesunde Matratzen

Qualitätskriterien für Gute und Gesunde Matratzen

Raumgewicht
Das Raumgewicht (RG) ist ein wesentliches Qualitätsmerkmal. Das Raumgewicht steht für die Haltbarkeit einer Matratze. Sie gibt an, wie viel Rohmasse in Kilogramm in einem Kubikmeter Schaumstoff aufgeschäumt wurden. Je höher das Raumgewicht, desto schwerer der Schaumstoff und umso höher die Elastizität und Langlebigkeit der Matratze. Gute Matratzen bekommt man ab einem Wert von 40.

Strauchhärte
Sie stellt besonders bei Taschen- und Tonnentaschenfederkernmatratzen ein wichtiges Qualitätsmerkmal dar. Die Strauchhärte ist das Maß für die Härte einer Matratze. Dieses ist nicht mit dem Härtegrad zu verwechseln. Je höher die Strauchhärte, desto weniger weich ist der Schaum. Ein hoher Strauchhärtewert steht für eine ausgezeichnete Belastbarkeit der Matratze. Menschen mit höherem Körpergewicht sollten zu einer Matratze mit einem hohen Strauchhärtewert greifen (40kPa). Für leichte Menschen und Kinder kann schon eine niedrige Strauchhärte von 30 kPa ausreichen.

Matratzenhöhe
Bei der Matratzenhöhe wird zwischen Gesamthöhe und der Höhe des Matratzenkerns unterschieden. Damit beim Schlafen eine gesunde Körperhaltung gewährleistet werden kann, darf eine Matratze nicht zu dünn sein. Eine zu geringe Gesamthöhe kann besonders in der Seitenlage zu einem Einsinken bis auf den Lattenrost führen. Die Folge kann unangenehmer Rückenschmerz sein. Wie hoch eine Matratze sein sollte, hängt von Gewicht und Statur des Benutzers ab. Die Gesamthöhe sollte bei guten Matratzen zwischen 19 und 24 cm betragen. Beim Matratzenkern gilt, je höher – desto resistenter. Die optimale Kernhöhe sollte in Abhängigkeit vom Körpergewicht zwischen 14 und 19 cm betragen.

Liegezonen
Bei Matratzen findet man häufig eine Liegezonen-Einteilung. In der Regel werden sie mit 3 bis 9 Zonen angeboten. Die Liegezonen sollen dabei für eine exakte Anpassung des Körpers an die Matratze sorgen und erhöhen so den Liegekomfort. Wie viele Liegezonen optimal sind, hängt aber nicht von der Anzahl der Zonen ab, sondern von der richtigen Platzierung des Körpers auf den entsprechenden Bereichen.

Matratzen Gesund

Matratzen Test 2015 – Die besten Matratzen gesund und hochwertig im Vergleich!

Die Badenia irisette VitaFlex Flextube ist eine Kaltschaummatratze mit dem Härtegrad 3, die Gesamthöhe beträgt 24 cm und das Gesamtgewicht der Matratze liegt bei 17 kg. Diese Matratze überzeugt mir sehr guten Liegeeigenschaften, sie ist für Allergiker geeignet und bietet eine hervorragende Luftzirkulation.

Im Gegensatz zu der Badenia irisette VitaFlex Flextube handelt es sich bei der Badenia irisette Lotus TFK um eine Tonnentaschenfederkernmatratze mit einem Härtegrad H. Sie hat eine Gesamthöhe von 20 cm und ein Gesamtgewicht von 20,4 kg. Ein sehr guter Feuchtigkeitstransport, sehr hohe Punktelastizität, ein Top Preis-Leistungsverhältnis und sehr hoher Liegekomfort machen diese Matratze zu einem guten Produkt.

Die Ravensberger Latexo Öko-Tex Medicott ist eine Latexmatratze mit 7-Zonen. Sie hat einen Härtegrad 3, eine Gesamthöhe von 19cm und ein Gewicht von etwa 21 kg. Diese Latexmatratze ermöglicht eine optimale Anpassung an den Körper, eine top Feuchtigkeitsregulation, ist Allergikergeeignet und bietet durch hervorragende Stützfähigkeit einen hohen Liegekomfort. Die Kaltschaummatratze Ravensberger Struktura 60 Hylex+HR mit eine 3er Härtegrad und einer Gesamthöhe von 19 cm versorgt Ihren Anwender mit exellentem Liegekomfort, hervorragender Stützfähigkeit, ergonomischer Anpassung an den Körper und eine hohe Rückstellkraft.

Handwerker Tipp
Die Kaltschaummatratze Badenia irisette Vitaflex Flextube wurde 2015 Testsieger. Sie überzeugt mit tollen Liegeeigenschaften und einem Top-Preis-Leistungsverhältnis. Die optimale Luftzirkulation ist durch die offenporige Struktur des Materials garantiert. Durch ihre beidseitige Verwendbarkeit ist diese Matratze lange haltbar. Die Qualität dieser Matratze wurde auch von der Stiftung Warentest mit der Note GUT ausgezeichnet.

Gute Matratzen gesund für Körper und Seele

Nicht nur Rückenschmerzgeplagte sollten auf Qualität und Modell einer Matratze achten. Gesunde Matratzen können bereits vorbeugend – im Schlaf – dem Rückenschmerz entgegenwirken. An einer Gesunden Matratze sollte nicht gespart werden.

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Titelbild: © iStock.com/vadimguzhva
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Klaus Peters

Klaus Peters, 1970 in Dresden geboren, hat vor 10 Jahren seinen Handwerksmeister an der Meisterschule Hannover gemacht. Seit 2001 arbeitet und lebt der Frauenschwarm als selbständiger Handwerker (Gas & Wasser) in Berlin. Seit sein Sohn ihm vor zwei Jahren das Internet näher gebracht hat, ist der Naturliebhaber und Angler mittlerweile ein passionierter Blogger und Online-Redakteur in seiner Branche. Texte zu den Themen Garten, Möbel, Ein- und Umzug sowie Dekoration und Bau sind sein täglich Brot.

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