Die Wohnung selber streichen – Tipps und Tricks für eine erfolgreiche Arbeit

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Ein Pärchen ist dabei die Wohnung selbst zu streichen

Ob Umzug, Neubau oder schlicht der Zahn der Zeit – schnell kommt man in die Verlegenheit, Malerarbeiten in den eigenen vier Wänden ausführen zu müssen. Doch selbst, wer kein ambitionierter Heimwerker ist, ist hierfür nicht unbedingt auf die Hilfe eines Handwerkers angewiesen. Denn man kann die eigene Bleibe problemlos selbst streichen, Tipps für ein gutes Gelingen finden sich in den folgenden Abschnitten.

Die Schwierigkeiten beim Streichen, Tipps für eine erfolgreiche Arbeit

Meist kämpfen die ausführenden Personen beim Streichen mit zwei großen Problemen. Zum einen bestehen qualitative Probleme. Das bedeutet, die Farbe deckt nicht richtig ab oder läuft hinter das Klebeband. Diese Probleme lassen sich, kurz gesagt, vor allem mit hochwertigen Materialien beheben. Das gilt sowohl für die eigentliche Farbe, als auch für die Werkzeuge und Hilfsmittel. Gutes Maskierband deckt sauber ab und lässt sich deutlich leichter wieder abziehen. Ein guter Pinsel lässt deutlich weniger Haare, als sein günstiger Bruder vom Discounter.

Der zweite problematische Bereich bezieht sich dagegen viel mehr auf die Art der Ausführung. Hierzu gehört etwa spritzende Farbe, die sich dann überall dort findet, wo man eigentlich nicht streichen wollte. Aber auch die Abgrenzung der zu streichenden Flächen, zum Beispiel an Türen und Decken, oder an Einbauten wie Steckdosen und Lichtschaltern, sorgt häufig für unschöne Ergebnisse. An diesen Punkten zeigt sich schnell, streichen ist eben doch nicht nur streichen. Tipps für eine saubere und hochwertige Arbeitsweise sind dabei gar nicht so schwierig umzusetzen.

So gelingen die Malerarbeiten ohne böse Überraschungen

Wichtigster Punkt für zufriedenstellende Ergebnisse beim Streichen ist Zeit. Wer für die geplanten Arbeiten ausreichend Zeit vorsieht, muss auch im Detail keine Abstriche machen und hat am Ergebnis später umso mehr Freude in der Wohnung. Ist der nötige Zeitrahmen gegeben, lohnt nicht nur die Konzentration auf die eigentliche Malerarbeit.

Viel mehr macht eine gewissenhafte Vorbereitung deutlich mehr aus, als der Vorgang des Streichens selbst. Natürlich erscheinen Abklebearbeiten um Türrahmen zunächst mühselig, sie zahlen sich aber darin aus, dass die Nacharbeiten am Ende viel geringer ausfallen oder sogar gar nicht mehr erforderlich sind. Gleiches gilt für das Abdecken von Böden und Möbeln. Wer gerade den absolut zwingend erforderlichen Bereich abdeckt, merkt schnell, wie weit Farbe tatsächlich spritzen kann. Zuletzt lohnt es, Steckdosen und Lichtschalter nicht einfach abzukleben, sondern viel mehr zu entfernen und nach Abschluss der Malerarbeiten wieder anzubauen. Das Ergebnis die Frage nach dem warum schnell beantworten.

Diese Hilfsmittel erleichtern die Arbeit

Die Wahl der richtigen Hilfsmittel macht bereits einen großen Teil des Erfolgs aus. Daher hier noch einmal eine kurze Übersicht über sinnvolle und hilfreiche Dinge:

  • Allgemein: qualitativ hochwertige Produkte, z.B. Farbe mit guter Deckkraft
  • Reißfeste Abdeckplanen oder –folien in ausreichender Größe
  • Spezielles Maskierband, das das Hinterlaufen der Farbe verhindert
  • Ein Abstreifgitter für die Farbrolle, um unnötige Spritzer zu vermeiden
  • Eine ausreichend hohe Leiter, um alle Arbeitsbereiche sicher und gut zu erreichen
  • Putzlappen oder Tücher in Reichweite, um Spritzer oder andere Missgeschicke sofort zu beseitigen

So einfach kann selber streichen sein

Handwerker Tipp
Wie man sieht, ist es nicht unmöglich, die eigenen vier Wände selbst zu streichen. Im Gegenteil, mit einigen Tipps und Hilfen kann es sogar zur Freude werden, die Farbgestaltung des eigenen Umfelds nicht in fremde Hände zu geben. Und wenn fachlich alles im grünen Bereich liegt, kann die Konzentration voll und ganz der Kreativität gewidmet werden.

Video: RICHTIG STREICHEN | Wand streichen und richtig abkleben | Lilies Diary

Titelbild: ©iStock.com – cyano66

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Klaus Peters

Klaus Peters, 1970 in Dresden geboren, hat vor 10 Jahren seinen Handwerksmeister an der Meisterschule Hannover gemacht. Seit 2001 arbeitet und lebt der Frauenschwarm als selbständiger Handwerker (Gas & Wasser) in Berlin. Seit sein Sohn ihm vor zwei Jahren das Internet näher gebracht hat, ist der Naturliebhaber und Angler mittlerweile ein passionierter Blogger und Online-Redakteur in seiner Branche. Texte zu den Themen Garten, Möbel, Ein- und Umzug sowie Dekoration und Bau sind sein täglich Brot.

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